Die Regierung Serbiens hebt Notstand auf!

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Die Regierung hat die Entscheidung einstimmig angenommen, und auf Vorschlag von Premier Vučić hat man auch entschieden, einen Sonderbericht für das Parlament und die Bürger anzufertigen, über die Maßnahmen, die während der Hochwasserkrise ergriffen wurden. Der Notstand bleibt in Šabac und Sremska Mitrovica, wie auch in den Gemeinden Obrenovac, Ljig, Ub, Lajkovac, Osečina, Paraćin, Mionica, Svilajnac, Smederevska Palanka, Šid, Trstenik, Kosjerić, Bajina Bašta, Krupanj, Mali Zvornik, Koceljeva, Vladimirci.

Premier Vučić hat erklärt, dass die schwere Zeit und Situation kein Alibi für den Aufschub der Erfüllung von Verpflichtungen sein dürfen, und dass man so schnell wie möglich Prioritätsgesetze vorbereiten muss.

Bei der Sitzung des Krisenstabs vor der Sitzung der Regierung, erklärte Innenminister Nebojša Stefanović, dass es Bedingungen gibt, den Notstand aufzuheben..

Nach einem Telefonat mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel kam zur Sitzung des Krisenstabs auch Premier Vučić, der sagte, Frau Merkel habe Hilfe Deutschlands versprochen, und diese Hilfe könne man schon jetzt sehen, da die Deutsche Bank keine Gebühren für Einzahlungen von Hilfe für Serbien verrechnet.

Er hob hervor, dass große Arbeit in der Erneuerung der Infrastruktur bevorsteht, wie auch des Energiesektors und in der Sicherung von Häusern für alle, die obdachlos geworden sind. „Menschen, die obdachlos geworden sind, werden es nicht bleiben. Jeder Dinar, der gespendet wurde, wird auf die bestmögliche Weise ausgegeben, und alle Bürger werden sehen können, wofür das Geld ausgegeben wird“, hebt Vučić hervor.
Der Ministerpräsident teilte mit, dass es bisher 33 Opfer gibt, wovon 13 ertrunken sind und der Rest natürlichen Tod erlitten hat. Er äußerte jedoch Besorgnis, dass die Zahl der Toten größer sein könnte, da in Obrenovac die Roma-Siedlung noch nicht geräumt wurde. „Ich möchte mich bei den Bürgern bedanken, die gezeigt haben, wie sehr sie ihr Land lieben, und bei allen, die verantwortungsvoll und mit Widmung ihre Arbeit verrichtet haben. Es hat sich gezeigt, dass der Staat verantwortungsvoll und ernsthaft funktionieren kann. Wir können auf unsere Bürger, Armee und Polizei stolz sein. Wir können auf tausende Freiwillige, auf fast alle Minister, auf die Unternehmen Srbijavode, Vojvodinavode, das Rote Kreuz, auf alle anderen stolz sein“, sagte er.

Der Leiter des Sektors für Krisenschutz des Innenministeriums Serbiens Predrag Marić hat erklärt, dass die Lage stabil ist, dass die Teams in den Krisengebieten aber noch fünf bis sechs Tage einsatzbereit sein werden. Er hob hervor, dass bisher 38.000 Menschen evakuiert wurden, davon 25.000 aus Obrenovac. Seinen Worten zufolge wird man die ausländischen Rettungsteams langsam nach Hause schicken, dass aber als Vorsorge in Serbien Pumpen und Hubschrauber bleiben werden. Bei der Sitzung appellierte der Vertreter des Roten Kreuzes um weitere 10.000 m2 Lagerraum, für die humanitäre Hilfe, die aus dem Ausland kommt.

Quelle: Voiceofserbia.org

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