Nikolic in Russland: Die Albaner können nicht mit uns spielen, wir werden auf alle Angriffe entsprechend antworten!

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Photo: SNS

Der Präsident Serbiens Tomislav Nikolic hat in Sankt Petersburg, wo er festlich das Konsulat Serbiens eröffnet hat, erklärt, dass die gegenwärtigen Beziehungen Belgrads und Pristinas auf der niedrigsten möglichen Stufe sind, wegen der Angriffe der Administation in Pristina auf das serbische Eigentum in der Provinz. Seinen Worten zufolge könnte das mit einer Vereinbarung enden oder auch sehr schlecht, da Serbien bereit ist, auf solche Angriffe auf alle möglichen Arten zu antworten. Nikolic sagte, Serbien werde niemals das Kosovo anerkennen, und während die EU das offiziell auch nicht verlange, gebe es Mitglieder im EU-Parlament, die meinen, sie würden nicht für die Aufnahme Serbiens in die Union stimmen, bis ein zwischenstaatlicher, rechtlich verbindlicher Vertrag zwischen Serbien und dem Kosovo unterzeichnet wird, was so viel wie eine Anerkennung wäre. Er erinnerte auch daran, dass es in der EU selbst 5 Länder gibt, die das Kosovo nicht anerkennen. Der Präsident betonte, man müsse die UN-Resolution 1244 achten, welcher zufolge Kosovo und Metochien ein Teil Serbiens ist. „Die UNMIK hat warten sollen, bis Serben und Albaner zusammen eine Lösung finden. Leider hat die russische Armee nach zwei Monaten Pristina verlassen, und der UN-Vertreter wurde nur von der NATO unterstützt, die die Unabhängigkeit des Kosovo förderte“, sagte er. Nikolic sagte, man habe Gespräche mit Albanern angefangen, in der Hoffnung, gemeinsame Lösungen zu finden, dass die Vertreter der EU ihnen aber offenbar beim gelingen der Unabhängigkeit helfen wollen. „Die UN ist daher unser einziger Schutz und die Unabhängigkeit des Kosovo wird niemals im Weltsicherheitsrat angenommen“, sagte Nikolic.

Quelle: Vesti Online

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