Nikolić und Zeman: Für Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit!

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Nikolić bedankte sich für die starke Unterstützung, welche Tschechien Serbien in den EU-Integrationen gibt. Seinen Worten zufolge sind die tschechischen Erfahrungen aus dem EU-Beitrittsprozess sehr bedeutend, besonders in den Bereichen Justiz, Sicherheit und Dienstleistungen.

„Die direkten tschechischen Investitionen in Serbien betragen seit 2005 etwa 30 Millionen Euro und es besteht Raum für die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, besonders in den Bereichen Handel und Energiewirtschaft“, sagte Nikolić.

Was die Kosovo-Frage betrifft, sagte der serbische Präsident, die Tatsache, dass Prag die illegale Unabhängigkeitsausrufung des Kosovo anerkannt hatte, sei kein Hindernis für die Stärkung der Beziehungen der beiden Länder. Nikolić erklärte, es stünde der empfindlichste Teil der Verhandlungen im Dialog mit Priština zum Thema der Justiz bevor, und er kündigte die Möglichkeit einer neuen Kosovo-Resolution im Parlament Serbiens an, denn seinen Worten zufolge waren seit der Brüsseler Vereinbarung mehrere unvorgesehene Sachen passiert, wie die Ankündigung der Bildung der Kosovo-Streitkräfte.

Der tschechische Präsident Miloš Zeman hat erklärt, dass viele Unternehmer aus diesem Land in Serbien investieren und neue Arbeitsplätze schaffen wollten. Diesbezüglich sei eine größere Gruppe tschechischer Unternehmer mit ihm in Serbien angereist.

Parallel mit dem Treffen der beiden Staatspräsidenten hat auch ein Treffen der Gemahlinnen des serbischen und tschechischen Präsidenten, Dragica Nikolić und Ivana Zemanova, stattgefunden, die über Wohltätigkeitsarbeit, welcher beide gewidmet sind, gesprochen haben.

Nach dem Treffen der staatlichen Delegationen Serbiens und Tschechiens wurden zwei Absichtserklärungen zwischen den Außenministerien und im Energiebereich unterzeichnet.

Quelle: Voiceofserbia.org

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