Offshore-Firmen: Diese Serben stehen in den Paradise Papers!

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Photo: Pixabay

Vertrauliche Unterlagen der Anwaltskanzlei Appleby und des kleineren Treuhandunternehmens Asiaciti Trust, die ein Teil eines Datenlecks waren, entpuppen auch Geschäfte vereinzelter serbischer Geschäftsleute. Unter anderem erscheinen die Namen von Nenad Popovic und des langjährigen Direktors von Jugoimport Jovan Cekovic. Popovic negierte, dass er Offshore-Unternehmen hat. Aus der Agentur für die Bekämpfung von Korruption heißt es, Popovic habe sein Eigentum im Einklang mit dem Gesetz gemeldet. Es wird auch hervorgehoben, dass es nicht zwingend bedeutet, dass jemand der ein Offshore-Unternehmen hat auch was illegales macht.

Der Minister Nenad Popovic betonte auch, dass keins seiner Unternehmen in Offshore-Zonen registriert ist, sondern in Europa und Russland. Er betonte, er habe all sein Eigentum, welches er vor seiner Ministerzeit erworben hatte, der Agentur für Bekämpfung von Korruption gemeldet.

Die Nachrichtenagentur Tanjug meldet, dass in den Papieren auch vom Verkauf der einheimischen Bank Juzna Backa und die Wettbürokette Meridian die Rede ist, welche 2007 Online-Wetten durch Registrierung in Malta gestartet hatte, da dies in Serbien damals nicht möglich war.

Offshore-Unternehmen können für Steuerhinterziehung, das Verstecken von Eigentum, Geldwäsche und Umgehung von Monopolgesetzen genutzt werden.

Quelle: RTS

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