Reaktionen in Serbien auf die Urteile des Haager Tribunals!

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Der Verteidigungsminister Serbiens Aleksandar Vulin hat erklärt, dass das Urteil über die geplante Verbrecheraktion Kroatiens während des Kriegs in Bosnien und Herzegowina Folgen für die Beziehungen der beiden Länder haben wird.

„Unser größtes Interesse ist, dass das serbische Volk alle Rechte hat“, sagte er. „Für uns ist es am wichtigsten, dass sich dieses Urteil in keinem Aspekt auf uns bezieht“, sagte Vulin.

Der Vorsitzende von SPO Vuk Draskovic meint, dass die Alte Brücke in Mostar kein „legitimes Kriegsziel“ hat sein dürfen und betont, es sei eine Schande, dass im Urteil die Vernichtung dieses Symbols von Mostar und solch einen Kulturdenkmals nicht als Verbrechen genannt wurde.

Der Direktor des Komitees für Menschenrechte Jukom Milan Antonijevic hat erklärt, dass sich das Haager Tribunal jetzt mit dem Urteil über Kroatien von den Behauptungen abzäunt, dass es subjektiv ist. Mit solch einem Urteil habe man einen Punkt auf die Ereignisse in diesem Teil und Zeitraum in Jugoslawien gesetzt.

Anwalt Branislav Tapuskovic sagte der Nachrichtenagentur Tanjug, dass das Urteil ein neues Licht auf die Beziehungen Kroatiens und Bosnien und Herzegowinas wirft.

Quelle: RTS

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