Rückblick: Die Geheimoperation der jugoslawischen Armee gegen die NATO! (Teil 2)

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Photo: Vs.rs

Genau einen Monat nach Beginn der Aggression auf Serbien und Montenegro, jährte sich die 50. Jubiläumsfeier seit Gründung der NATO, welches von der wichtigen Frage begleitet wurde, wie es angesichts der militärischen Wirkungslosigkeit im Krieg gegen Serbien weitergehen sollte. Sollte man das Bombardement zum Preis von erhöhten zivilen Opferzahlen intensivieren, was medial wie ein Bumerang zurückschlagen würde, oder sollte man neben der Unterstützung der UCK-Terroristen am Boden mit eigenen Truppen eingreifen? In Washington läuteten bereits die Alarmglocken, dass alles außer einem totalen Sieg, eine totale Niederlage für den Westen wäre. Die Luftschläge konnten den Widerstand der serbischen Armee nämlich nicht brechen. Die Moral der Armee und der Bevölkerung war hoch und alle waren in ihren Willen zum Widerstand vereint. Die Meinung westlicher Analysten, dass nur wenige Tage des Bombardements nötig sein würden, um Belgrad in die Knie zu zwingen, erwiesen sich als falsch. Offiziell intervenierte die NATO, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, doch löste diese mit dem Einsatz erst aus.

In der Zwischenzeit lief auf dem Flughafen Golubovci bei Podgorica die Planung für eine Geheimoperation der serbischen Luftwaffe: Der Angriff auf den Flughafen Rinas, nahe Tirana. Nach internationalem Recht, hatte Serbien das Recht, all jene Staaten zu attackieren, die ihre Infrastruktur der NATO, für die Aggression auf Serbien, zur Verfügung stellten. Auf diesem Flughafen befand sich die amerikanische Kampfgruppe “Falke“, bestehend aus 24 Kampfhubschraubern des Typs Apache, sowie Teile der 82. Fallschirmdivision aus Fort Bragg, North Carolina. In der frühen Morgendämmerung des 26. April, starteten 4 Galeb G-4 Kapfjets ihre Mission. Die Kampfjets flogen sehr tief, um nicht von den Radarwellen erfasst zu werden, und brauchten etwa 20 Minuten zum Flughafen Rinas. Die Flugzeuge kamen aus der Richtung der aufgehenden Sonne und waren somit visuell schwer zu erfassen.

Als erstes wurde ein Trainingscamp der UCK-Terroristen, nahe des Flughafens Rinas, durch Raketenangriffe zerstört. Daraufhin wurden die amerikanischen Apache-Hubschrauber am Boden angegriffen, wovon 9 zerstört und 3 weitere schwer beschädigt wurden. Das italienische Staatsfernsehen berichtete am selben Tag über den Angriff, jedoch wurde diese Nachricht wieder aus dem Programm genommen. Die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS berichtete, dass am 26. April, sowie einige Tage danach, der Flugverkehr am Flughafen Rinas blockiert war, sodass der italienische Innenminister nach seinem Besuch in Tirana, nicht von diesem Flughafen aus zurückfliegen konnte. Auch eine albanische Delegation, welche an diesem Tag von einem Besuch beim Europa-Rat zurückkehrte, konnte nicht auf dem Flughafen Rinas landen, sondern stattdessen in Vlora. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel, äußerte sich zudem ein Sprecher der NATO, der italienische Brigadegeneral, Giuseppe Marani, lobend über die serbischen G-4 Piloten.

Am Tag nach der Aktion, den 27. April, startete die NATO 3 heftige Angriffe auf den Flughafen Golubovci bei Podgorica, mit dem Hauptaugenmerk auf das unterirdische Militärobjekt, indem sich die G-4 Kampfjets befanden, welche bei diesem Angriff alle zerstört wurden.

Quelle: Beograd.in

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