Serbische Vertreter verlassen Regierungssitzung wegen dem Bergwerk Trepca!

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Vertreter der Serben in der Kosovo-Regierung haben gestern die Sitzung der Regierung aus Protest wegen des Gesetzesentwurfs über das Bergwerk Trepca verlassen. Sie hoben hervor, dass die serbische Gemeinschaft aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen ist und dass alles politisiert wurde. Der Minister für lokale Kommunalverwaltung Ljubomir Maric hat es als irregulär bewertet, dass der Gesetzesentwurf den Ministern unmittelbar vor der Regierung zugestellt wurde. Der Minister für wirtschaftliche Entwicklung Blerand Stavileci hat bei der Präsentation des Gesetzes erklärt, dass damit die Regierung Eigentümer von 80 % des Kombinats Trepca sein wird, und dass die restlichen 20 % Eigentum der Gemeinschaften sein werden. Maric sagte, da im Moment die nördliche Hälfte Serben und die südliche Hälfte Albaner verwalten, sei man besorgt, was die Serben mit dem Gesetz bekommen würden, denn im Norden seien alleine 3000 Menschen engagiert. Er sagte auch, er verstehe nicht, wie das Gesetz entworfen werden konnte, ohne dass die Machbarkeitsstudie erarbeitet wurde, wofür man einen Vertrag mit der CEFTA zwei Wochen zuvor unterzeichnet hatte.

Quelle: Tanjug

 

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