Tschetnik-Jagd auf Tito: Broz überlebte mehrere Angriffe aus dem Hinterhalt! (Video)

0
4346
Photo: Youtube.com/audiopedia

Die Tschetnik-Diaspora in den USA hat mehrmals versucht, Josip Broz Tito zu töten. Eins der misslungenen Attentate wurde während Titos Besuch bei Präsident Kennedy durchgeführt. Es passierte in New York 1963, während des Besuchs der vom 16. bis 25. Oktober dauerte. Der bekannteste in der Legion der Attentäter war Nikola Kavaja, der Kosovo-Serbe bekannt als der „Jäger auf Tito“. Er verbrachte einen guten Teil seines Lebens mit dieser Jagd – in Camp David hinter einer Mauer, in Williamsburg als Priester verkleidet, 1979, als er versucht, ein Flugzeug zu entführen, um damit gegen das Zentrale Komitee der Kommunistischen Partei Jugoslawiens zu fliegen – vergebens. „Tito war ein Straßendieb, er hat das serbische Volk vernichtet. Hätte ich ihn getötet, wäre es für mich genug gewesen, auch nur zwei Sekunden länger zu leben“, sagte er. Er schaffte es nur, eine Gefängnisstrafe von 18 Jahren zu bußen. Rados Stevlic, der letzte Tito-Attentäter, bußte in Arizona 10 Jahre im Knast.

Video

Für das Belgrader Blatt Politika sagte er: „Ich und meine Mitkämpfer waren der Meinung, dass Tito ein falscher Kaiser ist, und dass er es nicht verdient, über Serbien zu walten. Auf der anderen Seite war ich mir bewusst, dass unser Glaube es verbietet, einem Menschen das Leben zu nehmen. Vielleicht ist es besser, dass es kam wie es kam. Auch wenn wir ihn getötet hätten, wäre nichts anders gekommen. Stevlic versuchte, Tito in Mexiko, Philadelphia und Washington zu töten. Im Weißen Haus wurde Tito als Legende des Zweiten Weltkriegs empfangen – er wurde gar von drei Präsidenten empfangen. Der letzte, Jimmy Carter, rief Tito wegen außenpolitischen Ratschlägen an, sodass Tito die Außenpolitik der USA mitkreierte. Der Republikaner Nixon achtete Broz so sehr, dass er bei einem Kroatien-Besuch auch Kumrovec besuchte, um das Haus zu sehen, wo Tito geboren worden war.

Quelle: Vesti Online

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT