Wirtschaft: Größter europäischer Fleischhersteller kommt nach Serbien!

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Der deutsche Agrarriese „Tönnies“, der größte private Fleischhersteller in Europa, gründet ein Unternehmen in Serbien. Dieser Tage hat die Tönnies-Delegation mit den Vertretern der zuständigen staatlichen Institutionen und Experten in der Wirtschaftskammer Serbiens über Geschäftspläne und die Realisierung von Investitionen in diesem Jahr gesprochen. Ein Beitrag von Jelena Milenković.

Bald sollte eine große Investition realisiert werden und deshalb gründe der deutsche Investor eine Firma in Serbien, erklärte der Vertreter von Tönnies Ulrich Greve. Es sei geplant, eine Schweinefarm und eine Anlage zur Produktion von Viehfutter mit einer Investition von rund 200 Millionen Euro zu öffnen. In einem zweiten Investitionszyklus, nachdem das erforderliche Produktionsvolumen ereicht worden sei, sei auch die Eröffnung einer Fleischfabrik nach Weltstandard für den nationalen und regionalen Markt, sowie für den Weltmarkt geplant, kündigte Greve an. Er fügte hinzu, dass eins der strategischen Ziele des Unternehmens die Zusammenarbeit mit Lieferanten aus Serbien sei, sowie die Übertragung von Wissen und Erfahrung, um Ergebnisse und die erforderliche Fleischqualität zu erreichen.

Nach Meinung des Präsidenten der Wirtschaftskammer Serbiens Marko Čadež seien die Investitionen dieses renommierten deutschen Unternehmens von strategischer Bedeutung für die Widerbelebung der Viehzucht, Erhöhung des technologischen Niveaus und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Landwirtschaft. Die Aufnahme in die Produktionskette „Tönnies“ werde zur Exportsteigerung Serbiens beitragen. Die Farmen und Anlagen von Tönnies werden zu einem Modell für den Bau und die Modernisierung der bestehenden Objekte zur Fleischverarbeitung in Serbien. Mit der Gründung der neuen Schweinefarmen und der Anlage zur Fleischverarbeitung werden etwa 8.000 Arbeitsplätze eröffnet, was zu einem Anstieg der Beschäftigung und des Lebensstandards beitragen werde.

Laut dem Wirtschaftsministerium verfügt Serbien heute über rund 3,6 Millionen Schweine, was um 25% weniger als in den letzten 10 Jahren ist. Die Förderung der Landwirtschaft und Viehzucht ist auch in diesem Jahr unter den Prioritätszielen der Regierung. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz wird die Förderung der Viehwirtschaft durch gesetzlich festgelegte Unterstützungsmaßnahmen für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung fortsetzen. Es werden Prämien für Schweinemast und Zucht von Qualitätsrindern zur Verfügung gestellt. Die Investitionen von Tönnies werden Voraussetzungen dafür schaffen, den erforderlichen Produktionsstandard durch die Zucht von genetisch erwünschten Vieharten schneller zu erreichen, was die Produktion pro Zuchttier verbessern würde.

Quelle: Voiceofserbia.org

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