Zehn Jahre seit dem Pogrom an Serben in Kosovo und Metohija!

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Die Bilanz der dreitätigen Toberei, an welcher laut Einschätzungen der UNMIK sogar 60.000 Albaner teilnahmen, ist 19 Tote, 900 Verletzte und die Zahl der serbischen Flüchtlinge wurde um 4.000 größer. 35 orthodoxe Klöster und Kirchen wurden zerstört, 561 Häuser niedergebrannt, 218 Häuser und Dutzende orthodoxe Gräber beschädigt. Allein im Dorf Svinjare bei Kosovska Mitrovica wurden 114 serbische Häuser niedergebrannt, und heute, neun Jahre später, ist niemand hier zurückgekehrt. Der Wunsch nach Rückkehr besteht bei den meisten, aber die Angst ist, so sagen sie, stärker.

Zeugen dieser Ereignisse gibt es Tausende, die Zahl derjenigen, die die echte Wahrheit kennen, ist groß, aber sie schweigen. Die Täter sind bekannt, aber die meisten sind davongekommen und haben unbedeutende Strafen bekommen.

Auch der 17. März vier Jahre später war für die Serben von Nordkosovo dramatisch. In einer plötzlichen Aktion der KFOR und UNMIK-Polizei am frühen Morgen wurde das Gebäude des Gemeinde- und Kreisgerichts gestürmt, die Angestellten der serbischen Justiz, die das Gebäude beschützten, festgenommen und nach Priština gebracht. Dies löste die Revolte der Bevölkerung aus, sodass es zu Gewaltausbrüchen auf den Straßen von Kosovska Mitrovica kam. Durch Tränengas, den Schockbomben, dem Gummigeschoss aber auch echter Munition wurden mehrere Dutzend Bürger verletzt, ein UNMIK-Polizist kam ums Leben und mehrere wurden verletzt. Diese Bilder leben heute noch in den Erinnerungen der Serben vom Norden Kosovos und treiben sie zur Vorsicht an, damit ihnen so etwas Ähnliches nicht mehr passiert.

Der Premier Ivica Dačić hat bei einer Festlichkeit im Nationaltheater in Belgrad darauf hingedeutet, dass auch zehn Jahre nach dem Pogrom im Kosovo niemand bestraft wurde, dass Eigentum nicht erneuert wurde, und dass man Serben die Rückkehr nicht ermöglicht. Der serbische orthodoxe Patriarch Irenäus betonte, dass die Leiden der Serben immer noch dauern, und dass der Pogrom vor den Augen Europas und Amerikas geschehen ist. Minister für Kosovo Aleksandar Vulin betonte, dass diejenigen, welche die Bürger haben schützen sollen, das nicht gemacht haben.

Die internationalen Ankläger und Richter im Kosovo haben sieben Fälle der Vernichtung der Kirchen und Klöster prozessiert und 67 Personen zu Haftstrafen zwischen 21 Monaten und 16 Jahren verurteilt.
Anlass für die Gewalt waren Berichte albanischer Medien, dass die Serben schuld daran sind, dass von einer Gruppe albanischer Jungen einer im Fluss Ibar ertrunken ist. Die UNMIK-Ermittlung zeigte später, dass diese Anschuldigungen falsch waren.

Der UN-Sicherheitsrat und die EU verurteilten die Gewalt, und die Parlamentarische Versammlung des Europarats verabschiedete am 29. April 2004 diesbezüglich eine Resolution.

Quelle: Voiceofserbia.org

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