Ab morgen neuer Corona-Lockdown

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Ana Brnabic
Foto: Printscreen

Der Krisenstab zur Bekämpfung der Coronapandemie in Serbien hat bekannt gegeben, dass es von morgen an bis zum kommenden Montag neue Maßnahmen geben wird. Hierzu gehört auch eine vollständige Schließung aller Geschäfte und der Gastronomie. Ausgenommen sind auch wie bisher Tankstellen, Apotheken und Supermärkte.

Die serbische Premierministerin Ana Brnabić sagte zudem in einer Fernsehansprache, dass die unteren Klassen der Grundschulen wieder in den Online-Unterricht wechseln werden.

Sie stellte zudem klar, dass dieser kurze Lockdown keine Bewegungseinschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten wird. Eine Polizeistunde wie im letzten Jahr wird es nicht geben.

Kindergärten sind weiterhin ebenfalls nicht von den Einschränkungen betroffen.

„Wir können keine Kindergärten schließen. Diese werden regulär weiter arbeiten, sofern dort die entsprechenden Maßnahmen eingehalten werden können. Wenn es Pädagogen gibt, die noch nicht geimpft wurden, kontaktieren Sie uns bitte. In den unteren Klassen der Grundschulen werden wir höchstwahrscheinlich auch wieder zum Online-Unterricht wechseln, da dies eine ernste Empfehlung des Krisenstabs ist“, so Brnabić.

An Gymnasien und Mittelschulen, wie auch bei den anderen Grundschulklassen besteht bereits Online-Unterricht.

Die Entscheidung ist letztendlich ein Kompromiss

Mit der Entscheidung ist die Regierung den Empfehlungen des Krisenstabs nur in Teilen nachgekommen. Denn dieser hatte einen Lockdown von mindestens zehn bis 14 Tagen gefordert, um die weitere Ausbreitung der Lungenkrankheit effektiv stoppen zu können. Von Seiten der Regierungsmitglieder war dies jedoch auf harsche Kritik gestoßen.

Einige Epidemiologen hatten sogar eine Schließung aller nicht relevanten Geschäfte und Einrichtungen für drei Wochen gefordert.

Währenddessen bahnt sich aber auch noch ein weiteres Debakel bei den Impfstoffen an. So haben Deutschland und einige andere Länder vorübergehend die Verimpfung des Präparats von AstraZeneca ausgesetzt. Der Grund war, dass eine statistisch messbare Anzahl an Patienten wahrscheinlich durch diesen Impfstoff Thrombosen bekommen hatte.

Alle weiteren Impfstoffe gelten derweil allerdings nach wie vor als unbedenklich. Nichtsdestotrotz kann davon ausgegangen werden, dass die Probleme mit AstraZeneca auch der Impfkampagne in Serbien Schaden zufügen. Zuletzt hatten sich immer weniger Menschen für einen Impftermin angemeldet, unabhängig vom jeweiligen Wirkstoff.

Wie denkt Ihr über diese Entscheidung der Regierung? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle: novosti.rs

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