Aleksandar Banjac verstorben

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Foto: Youtube/printscreen/Aleksandar Banjac

Das Jahr 2021 hat einen weiteren Trauerfall in der serbischen Musik zu beklagen. Wie jetzt bekannt wurde, starb jetzt auch Aleksandar Banjac.

Freunde von ihm gaben seinen Tod über die sozialen Medien bekannt.

Banjac war ein bekannter Komponist, Klavier- und Keyboardspieler. Auch als Musikproduzent machte er sich einen Namen.

Viele seiner Kollegen zeigten sich schockiert über den Tod des gerade einmal 45-Jährigen.

Vlado Georgiev, mit welchem der Verstorbene eng befreundet war, schrieb zur Trauernachricht: „Also wie, ohne Ankündigung und Grüße, Baki? Diese Nachricht schmerzt mich sehr und erschüttert mich. Der Herr erbarme sich Deiner Seele. Spiel Klavier, spiel, wo immer Du jetzt auch bist. Gute Reise, Baki. Ruhe in Frieden.“

Banjac wurde am 22. Dezember 1976 in Ćuprija geboren. Bereits in der Grundschule fiel er durch sein großes musikalisches Talent und Interesse auf. Später absolvierte er die Musikschule „Isidor Bajić“ in Novi Sad und schrieb sich dann an der Akademie der Künste ein. In der dortigen Abteilung für Musik und Komposition gehörte er zu den Schülern von Milan Mihajlović und Slavko Šuklar.

Banjac war im In- und Ausland vielseitig beschäftigt

Später war Banjac Mitglied im Jugendorchester der Vojvodina sowie in der Big Band von RTV Novi Sad.

Große Erfolge feierte Banjac zudem mit seiner Band „Revir“ in der ersten Hälfte der 1990er Jahre sowie, als Keyboarder in der erfolgreichen Band „Colibri“ aus Novi Sad. Auch war er fester Bestandteil der Band „Oktobar 1864“ der Sängerin Tanja Jovićević.

Als Studiomusiker und Arrangeur arbeitete er zudem an mehr als 40 Pop-Alben mit. Namhafte Künstler wie Zdravko Čolić, Vlado Georgiev, Aleksandra Radović und Jelena Tomašević nahmen mit ihm ihre Musik auf.

Maßgeblich beteiligt als Komponist war zudem an den Alben: Partenon/Revir – Nezavisno izdanje (1994), Kassandrin Glas – Metropolis (1996), II/Revir – PGP (1997), Balkanopolis – Nezavisno izdanje (1999), Akos – Gemany (2000), Aleksandar Dujin/Smooth – Radio 021 (2000).

Sogar international konnte sich Banjac einen Namen machen. Der deutsche Musikproduzent Michael Kersting oder auch der ungarische Bluesgitarrist László Attila sind nur einige, denen Banjac in seiner langjährigen Musikerkarriere begegnete.

Wir sprechen seinen Angehörigen und Freunden unser Beileid aus.

Foto: Youtube/printscreen/Aleksandar Banjac

Quelle: mondo.rs

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