Deutsche Welle: Was denkt Berlin über Serbien?

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„Die Position Deutschlands zur Beziehung Belgrads und Prištinas beruht auf dem Verhandlungsrahmen, welcher nicht verlangt, dass das Kosovo anerkannt wird“, heißt es in den Antworten der Regierung der Bundeskanzlerin Merkel auf 31 Fragen der Fraktion der Linken über Serbien, meldet Deutsche Welle.
Es heißt, dass die Zusammenarbeit Belgrads und Moskaus ebenfalls nicht in Kollision mit dem EU-Weg Serbiens ist, auch wenn die Zusammenarbeit militärisch ist.
Die Deutsche Welle meldet, dass Abgeordnete der Linken der Bundesregierung 31 Fragen über die Beziehung Serbiens und des Kosovo, dem Abkommen mit der NATO und den EU-Weg Serbiens gestellt haben. Obwohl Belgrad nicht gezwungen wird, das Kosovo anzuerkennen, meint die Abgeordnete der Linken, Sevim Dagdelen, dass die Standpunkte Berlins und Brüssels praktisch das gleiche bedeuten, falls Serbien in die EU möchte. „Das ist ein Weg, den Balkan zu destabilisieren“, sagte sie in einer Erklärung für die DW.
Die Linke ist die einzige deutsche Partei im Bundestag, die gegen die Unabhängigkeit des Kosovo und die Erweiterung der NATO ist.
Dagdelen sagte, dass Serbien mit der Annäherung an die NATO gezwungen wird, sich Russland zu widersetzen, was gegen die Mehrheit der Bürger geht, die keine Mitgliedschaft in der NATO wollen. Sie sagte ebenfalls, Sicherheit in Europa kann es nur mit und keineswegs ohne Russland geben.
Quelle: Tanjug

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