Deutscher Verteidigungsminister Boris Pistorius in Pristina: Kosovo braucht politische Stabilität und Fortschritte in den Beziehungen zu Serbien

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Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in Pristina betont, dass Kosovo politische Stabilität sowie Fortschritte in den Beziehungen zu Serbien benötigt.

Bei einer Pressekonferenz zusammen mit dem kosovarischen Präsidenten Vjosa Osmani betonte er auch, dass die Visa-Liberalisierung für kosovarische Bürger, die zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten ist, ein guter und wichtiger Schritt sei, aber jetzt politische, rechtliche und wirtschaftliche Stabilität erforderlich sei.

Er betonte auch die Notwendigkeit sichtbarer Fortschritte in den Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien, was sowohl für die Region als auch für ganz Europa wichtig sei.

„Nach den USA ist Deutschland einer der größten Unterstützer Kosovos, sowohl zivil als auch militärisch, und wird es auch in Zukunft sein, davon habe ich sie überzeugt. Wir arbeiten bereits erfolgreich auf vielen Gebieten zusammen“, sagte er.

Der deutsche Minister fügte hinzu, dass KFOR weiterhin Garant für Stabilität und Sicherheit in Kosovo bleibe und auch weiterhin präsent sein werde.

„Die Stabilität der Region und Kosovos ist für uns von besonderer Bedeutung. Wir wissen auch aus der Geschichte Europas der letzten 50 Jahre, dass Stabilität oder Instabilität auf dem Balkan eine große Rolle gespielt und einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheit in ganz Europa gehabt hat. Daher ist unsere Verpflichtung und Solidarität, auf diese Weise auch in Zukunft dazu beizutragen“, fuhr er fort.

(NSPM)

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