Djukanovic: „Der Kampf ums Kosovo ist schon lange verloren“

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Photo: DPS

Der montenegrinische Premier Milo Djukanovic hat erklärt, dass man in Montenegro mit der Anerkennung der selbsterklärten Unabhängigkeit des Kosovo keine schlechten Absichten gegenüber Serbien hatte und betonte, der Kampf ums Kosovo sei schon lange verloren.

Djukanovic sprach über die Probleme in den Beziehungen Montenegros und Serbiens und hob hervor, einer der Probleme sei der Wunsch Montenegros gewesen, die Unabhängigkeit zu erneuern, während die Anerkennung des Kosovo Einfluss auf die zusätzliche Stagnierung der Beziehungen hatte.

„Ich verstehe die emotive Beziehung der serbischen Öffentlichkeit zur Kosovo-Frage, aber in Montenegro hatte niemand schlechte Absichten, denn es wird kein Schaden jemandem zugefügt, den man als nahestehend empfindet. Der Zug war Teil dessen, was wir als nötig empfanden, damit die Beziehungen in der Region geregelt werden können, damit es mehr Stabilität gibt und damit wieder Vertrauen herrschen kann. Ich habe es auch der vorigen und der jetzigen Regierung in Serbien gesagt – Tadic und Vucic – das, was Serbien empfindet, was die Kosovo-Frage angeht, ist keine Teilnahme an der Lösung des Kosovo-Problems“, sagte er dem Sender B92.

„Serbien hat heute diese Privilegien nicht mehr und es kann nur die Rechnung für eine verlorene Schlacht annehmen, und diese Schlacht wurde in vorigen Generationen schon verloren. Man soll nicht das jetzige und zukünftige Serbien wegen einer lange verlorenen Schlacht versklaven“, sagte Djukanovic.

 

„Die Zeit wird die Richtigkeit unseres Standpunkts zeigen“, sagte der montenegrinische Premier.

Quelle: Vesti online

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