Filmreife Verfolgungsjagd durch Belivuk und seine Männer

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Wie jetzt bekannt wurde, konnte einer von Belivuks Kontrahenten nur mit viel Glück seinem Tod entrinnen. Denn der Gangsterboss hatte für Filip Korać eine Falle gestellt, die gleichwohl einer Kinoleinwand entsprungen sein könnte.

Korać gilt als einer der wichtigsten Verbündeten des Škaljarski-Clans, Belivuks größten Konkurrenten. Er soll die rechte Hand des Anführers des Zemun-Clans, Luka Bojović, sein. Bojović hatte ihn sogar zu seinem Vertreter ernannt, während er selbst bis heute eine Gefängnisstrafe in Spanien verbüßt. Angeblich hat er in der Vergangenheit bereits mehrere Personen aus Belivuks direktem Umfeld ermordet.

Wilde Verfolgungsjagd in Belgrad

Dass Korać mehr Glück als viele seiner Verbündeten hatte, wird anhand polizeilicher Daten ersichtlich. Denn am Tag des geplanten Attentats befand er sich zum Verhör bei der Polizei. Anschließend begleiteten ihn Zivilpolizisten zurück nach Hause. Die Beamten wussten bereits, dass das Leben ihres Zeugen in Gefahr war.

Während der Fahrt hefteten sich jedoch Belivuks Männer in einem Auto an ihr potentielles Opfer. Sie warteten auf eine günstige Gelegenheit, wenn sich die Polizisten zurückziehen würden. Tatsächlich kam es jedoch anders.

Auf der Autobahnausfahrt Belgrad-Niš stoppte Koraćs Fahrer den Wagen. Belivuks Männer standen also im Stau. Korać selbst sprang aus dem Fahrzeug, lief auf die andere Spur und stieg in ein Auto ein, das bereits dort auf ihn wartete.

Die Erfahrung hatte Korać bereits in der Vergangenheit gelehrt, äußerst vorsichtig zu sein und sich besser zweimal als einmal umzudrehen. Allgemein gilt er als vorsichtig und besonnen.

Anschließend gab er seinem neuen Fahrer die Anweisung durch die Straßen von Vračar zu fahren. Rund um den Sveti-Sava-Tempel wollte er so feststellen, ob er seine Verfolger abgeschüttelt hatte.

Tatsächlich war jedoch auch Belivuk auf so etwas vorbereitet. Vračar wimmelte nur so von seinen Leuten. Alle hatten das Ziel, einen günstigen Moment abzuwarten, ob Korać für immer zum Schweigen zu bringen. Tatsächlich erschien bald wieder das Fahrzeug von Belivuks Männern, welches Korać schon vorher verfolgt hatte. Zudem bemerkte er, dass auch noch ein Motorrad hinzugekommen war. Dessen Fahrer versuchte einmal Koraćs Wagen durch ein Überholmanöver zum stehen zu bringen. Aber vergeblich, Korać schaffte es, dem Manöver auszuweichen. Gutes Personal zahlt sich also aus. Sein Chauffeur scheint einiges zu können.

Da die ganze Aktion begann, immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, veranlasste Belivuk dann den Rückzug seiner Leute. Sein Opfer war ihm fürs Erste entkommen.

Eindeutige Todesdrohungen von Belivuk

In Gangsterkreisen heißt dies jedoch nicht viel. Denn Korać hat klare Todesdrohungen bekommen, deren Eindeutigkeit jedem normalen Menschen einen Schauer über den Rücken jagen lassen.

So bekam Korać unmissverständliche Botschaften auf sein Telefon, nachdem dessen Bekannter Goran Veličković ermordet worden war. Diese beinhalteten unter anderem Fotos von Veličkovićs Leichnam. Auf dessen Rücken die Mörder seinen Namen geschrieben hatten. Anschließend erfolgte eine Textnachricht: „Tick-Tack, Tick-Tack, so wirst auch Du enden, wenn wir Dich kriegen“.

Das Leben eines Verbrechers zählt eben im Zweifelsfall nichts.

Glaubt Ihr, dass dieses filmreife Verbrechertum einmal in Belgrad zu einem Ende kommen wird? Oder wird Belgrad zur Hauptstadt des Verbrechens? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs

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