Heute feiern wir in Serbien Sveti Jovan Bogoslov

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Foto: printscreen

Heute feiert alle Gläubigen der serbisch-orthodoxen Kirche den Tag des heiligen Johannes, auf Serbisch Sveti Jovan Bogoslov.

Besonders ist, dass die Kirche für diesen Jünger Christi zwei Tage im Jahr vorgesehen hat. Einmal am 9. Oktober und einmal am 21. Mai.

Der heilige Johannes gilt überdies nicht nur als Jünger und Apostel, sondern auch als Evangelist. Wir haben ihm also, nach kirchlicher Lehre, das vierte Evangelium zu verdanken. Daher trägt er bei den Orthodoxen auch den Beinamen „der Theologe“.

Weiterhin wird er auch als sogenannter Lieblingsjünger Jesu bezeichnet. Dies geht auf die Erwähnung eben dessen im Johannesevangelium zurück. Namentlich wird dieser engste Jünger aber dort nicht genannt. Er soll als einziger zusammen mit Maria auf Golgatha beim gekreuzigten Jesus ausgeharrt haben.

Später zog es Johannes nach Ephesus, wo er predigte und das Evangelium verbreitete. Es gelang ihm, viele Menschen zu bekehren. Allerdings sah er sich auch Folter, Demütigungen und Verfolgung ausgesetzt.

Das Evangelium schrieb er m Exil

Während seines Exils auf der griechischen Insel Patmos schrieb er später sein Evangelium sowie die bekannte Offenbarung über die Apokalypse. Erst als Nerva 96 n. Chr. Kaiser wurde, durfte Johannes nach Ephesus zurückkehren. Damals hatte er bereits schon ein stolzes Alter erreicht. Der Überlieferung nach, starb er erst mit 100 Jahren. Auch musste er keinen qualvollen Märtyrertod erleiden, sondern erlag seinem Alter.

Als er spürte, dass seine Stunde nahte, versammelte er seine sieben Jünger um sich und bat sie, ihm ein Grab in Kreuzesform zu errichten. Trotz großer Sorge taten sie, was er von ihnen verlangte. Anschließend begab er sich hinein. Als seine Jünger später nach ihrem Lehrmeister schauen wollten, stellten sie fest, dass sein Körper verschwunden war. Von nun an feierten und beteten sie jedes Jahr am gleichen Tage an seiner Grabstelle. Der Überlieferung nach geschahen bei diesen Anlässen auch viele Wunder.

Wir wünschen allen, die heute ihre Slava feiern, einen gesegneten Feiertag!

Foto: printscreen

Quelle: kurir.rs

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