Heute gedenken wir der heiligen Katharina

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Foto: Youtube/Printscreen/Istinoljublje – Dela Cvetih otaca

Heute ist im orthodoxen Kalender der Gedenktag der heiligen Katharina von Alexandria.

Katharina lebte von 287 bis 305 nach Christus in der antiken Stadt Alexandria und gilt als frühchristliche Märtyrerin.

Die Legende besagt, dass Christus selbst ihr in einer Vision erschien und ihr einen Ring überreichte. Dies war für sie ein Zeichen, sich vollständig dem christlichen Glauben zu widmen.

Sie galt zudem als sehr gebildet, besonders in der antiken griechischen Philosophie, in der Medizin sowie in der Logik und der Rhetorik.

Laut der Überlieferung lud der römische Kaiser Maxentius sie während seiner Christenverfolgungen ein, damit sie mit fünfzig seiner besten Philosophen debattieren sollte. Der Herrscher beabsichtigte, Katharina auf diese Weise vorzuführen und sie und ihren Glaube der Lächerlichkeit preiszugeben.

Die Heilige gewann den Wettstreit jedoch mit Leichtigkeit. Die Weisen schworen sogar dem Heidentum ab und ließen sich zum Christentum bekehren. Aus Wut darüber ließ Maxentius alle fünfzig auf dem Scheiterhaufen verbrennen und Katharina in den Kerker werfen.

Die Kaiserin, selbst eine gebildete Frau, versuchte ebenfalls ihr Glück und besuchte die Gefangene im Verlies. Doch auch sie scheiterte dabei, Katharina vom rechten Glauben abzubringen. Die Rache ihres Ehemannes war unerbittlich. Auch die Kaiserin musste sterben, nachdem sie Christin geworden war.

Für Katharina begann jedoch die Zeit ihres Martyriums. Der Kaiser ließ sich zwölf Tage lang geißeln, danach sollte sie hingerichtet werden. Jede Nacht kamen jedoch Engel zu ihr, um ihre Wunden zu salben und weiße Taube brachte der Hungernden Nahrung.

Schließlich war Katharinas letzte Stunde gekommen. Der in seinem Stolz verletzte Imperator hatte sich eine besonders grausame Hinrichtungsmethode für sie überlegt. Die junge Frau sollte durch Rädern zu Tode gefoltert werden.

Doch Engel kamen und zerstörten das Marterwerkzeug. Sie starb daraufhin durch Enthauptung.

Bestattet am Sinai, verehrt auch von serbischen Königen

Die Legende besagt, dass aus ihren Wunden kein Blut, sondern reinste Milch geflossen kam. Auch später, nachdem ihr Leichnam auf dem Berg Sinai bestattet worden war, soll angeblich noch kostbarstes Öl aus ihrem Sarkophag geflossen sein.

Um das Grab wurde später das Katharinenkloster errichtet, um dort ihre Reliquien zu verwahren. Serbische Könige aus der Linie der Nemanjići übergaben dem Kloster kostbare Geschenke, die bis heute in der Klosterbibliothek aufbewahrt werden. Das Kloster gilt als eines der ältesten dauerhaft bewohnten Klöster des Christentums.

In Serbien gibt es den Glauben, dass Gläubige, welche die Liebe ihres Lebens suchen, heute und die nächsten vierzig Nächte beten sollen. Die heilige Katharina wird ihnen dann helfen.

Habt Ihr schon die Liebe Eures Lebens gefunden? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs

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