Heute ist der Tag der heiligen Barbara

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Darstellung der heiligen Barbara
Foto: Youtube/PrintScreen

Heute ist der Feiertag der heiligen Barbara, in Serbien als Varvara bekannt.

Die Heilige soll im 3. Jahrhundert unter Kaiser Maximian gelebt und als christliche Märtyrerin gestorben sein.

Der Legende nach war Barbara eine schöne und anmutige Jungfrau aus der Stadt Nikomedia. Da sie sich jedoch schon früh zum christlichen Glauben bekannte, beschloss sie niemals zu heiraten und ihr Leben ganz Jesus Christus zu widmen.

Ihrem Vater Dioscorius missfiel dies sehr, hielt er doch an den alten heidnischen Bräuchen und Göttern fest. Als er einmal ein neues Badehaus bauen wollte, bat Barbara ihn dort drei Fenster einzubauen. Damit wollte sie die heilige Dreifaltigkeit ehren.

Dioscorius war dies zu viel. Er wollte seine Tochter töten. Diese floh und verbarg sich in einem Felsen. Als sie dennoch kurze Zeit später durch Verrat ergriffen wurde, folgte ihr Martyrium. Sie wurde gefoltert und vor Gericht gestellt. Das Urteil lautete auf Tod durch Enthauptung. Der Legende nach war es ihr Vater selbst, der das Schwert schwang und ihr den Kopf abschlug.

Aber Dioscorius sollte für seine Tat büßen. Er wurde nur Augenblicke später von einem Blitz erschlagen.

Interessantes Brauchtum

In Serbien wird der heutige Feiertag traditionell mit einigen lokalen Bräuchen begangen. So kochen serbische Hausfrauen am Vorabend des heutigen Tages beispielsweise die sogenannte Varica, ein Weizengericht. Damit verbunden sind noch einige andere Traditionen, wie das Einlegen von Weizenkörnern in Wasser. Die Weizenkörner befinden sich dafür auf einem flachen Teller in einem warmen Raum.

Wenn diese keimen, ist das ein Zeichen für eine gute Ernte im nächsten Jahr. Auch in Deutschland ist dieser Brauch, bekannt als Weihnachtsweizen oder Barbaraweizen, ebenfalls noch in manchen Regionen existent.

Die heilige Barbara hat zudem im Christentum noch eine wichtige Rolle als Schutzpatronin, vor allem für Bergleute und die Artillerie. Dies ist auf ihr plötzliches und grausames Ende zurückzuführen sowie auf den schlagartigen Tod ihres Vaters.

Ihre Reliquien werden im Übrigen in Kiew in der Ukraine aufbewahrt. Weiterhin soll sie seit ihrem Tod auch schon vielen Gläubigen erschienen sein.

Wie begeht Ihr den heutigen Tag? Kennt Ihr noch weitere Traditionen und Bräuche, die mit der heiligen Barbara verbunden sind? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs   

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