Interview: Nikolić über South Stream, EU und Šešelj!

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Der Präsident Serbiens Tomislav Nikolić hat erklärt, dass die Situation, welche durch die Einstellung des Projekts South Stream entstanden ist, nicht gut für das Land ist, dass aber das offizielle Belgrad weiterhin mit den russischen und europäischen Partnern sprechen wird, weil der Staat nicht ohne Energieträger bleiben darf. „So viel schuldet uns auch Russland, denn wir leiden auch viel wegen Russland, aber der Schaden ist nicht so groß wie er wäre, wenn wir Sanktionen gegen Russland einführen“, sagte er der Radio Television Serbiens. Was die Eurointegrationen angeht, sagte er, er habe vom EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn die klare Botschaft gehört, dass Serbien kein Teil der EU sein wird, bis es das Kosovo-Problem löst. Der Präsident wiederholte, dass Serbien niemals die einseitig erklärte Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen wird. Was den Vorsitzenden der Serbischen Radikalen Partei Vojislav Šešelj angeht, sagte er, ihm scheine, als würde Europa wollen, dass Serbien den Prozess gegen Šešelj führt.

Quelle: Voiceofserbia.org

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