Journalist provoziert serbischen Nationaltrainer

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Photo: FSS

Der serbische Nationaltrainer Mladen Krstajić hat ein Interview für das Schweizer Journal Blick gegeben.

Das Interview wurde seitens eines Pressebeauftragten des serbischen Fußballbundes, drei Mal unterbrochen, da der Schweizer Journalist Krstajić mehrmals provokante Fragen stellte.

Unter anderem hieß es, dass im Team der Schweiz viele Albaner spielen, was eine Anspielung auf das Kosovo-Konflikt sein sollte. Krstajić konterte „Ich spreche nicht über Politik. Ich komme aus Bosnien, einem multikulturellem Land. Mein Vater ist Montenegriner, meine Mutter Serbin. Ich bin ein internationaler Mensch. Nationalität ist für mich nicht wichtig. Für mich zählt, dass die Schweizer ein gutes Team haben.“

Krstajić ging auf weitere Provokationen des Journalisten nicht ein und lobte die Disziplin der schweizerischen Spieler

Krstajic sagte weiter, er sei sehr stolz, dass er die serbische Mannschaft leiten darf. Es sei ein gutes Gefühl auf so einer verantwortungsvollen Position zu sein, vor allem, wenn alles gut läuft. „Wenn es nicht so ist, dann ist die Position wie eine heiße Kartoffel“, sagte er.

Er betonte auch, dass es nicht einfach ist ein Trainer zu sein und das eine schwierige Aufgabe vor ihm steht.

Quelle: kurir.rs

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