Keine Sanktionen für Angreifer auf Journalisten!

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Seit 1991 wurden 39 Journalisten aus Serbien getötet, einschließlich der 16 Mitarbeiter der RTS, die während der Luftangriffe 1999 umgekommen sind, erinnerte der Vorsitzende der Kommission für Ermittlung der Morde an Journalisten, Veran Matić, und hob hervor, dass keiner dieser Morde aufgeklärt sei. Er kündigte an, dass einer der möglichen Beteiligten an der Liquidation des Journalisten Milan Pantić heute in Sarajevo verhört werden wird, und es handelt sich um eine Person, die wegen der Verbrechen in Srebrenica im dortigen Gefängnis ist. Vladimir Marković, Leiter des Zentrums für EU-Integrationen Serbiens, betonte, dass man in den weiteren Verhandlungen mit der EU der Verfolgung und Erörterung der Lage im Bereich der Medienfreiheit besondere Aufmerksamkeit schenken werde.

„Die Journalisten müssen sich sicher fühlen, damit sie ihre Arbeit professionell verrichten könnten“, unterstrich die Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Medien Gordana Predić und hob hervor, dass man am Status der Journalisten und der Schaffung eines besseren Umfelds für ihre ungehinderte Arbeit arbeiten sollte. Sie erwarte, dass die Mediengesetze bis Ende Juni im Parlament zur Debatte stehen könnten, und dass sich die Entwürfe von zwei Mediengesetzen momentan in Brüssel zur Expertise befinden. Aufgrund der Empfehlungen aus Brüssel sollten die Gesetze über öffentlichen Rundfunk, Medien und elektronischen Medien spätestens bis zum 1. Oktober verabschiedet werden.

Quelle: Voiceofserbia.org

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