Kosovo-Behörden blockieren Arbeiten am serbisch-orthodoxen Kloster in Prizren!

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Das sogenannte Kosovo-Ministerium für Kultur hat die Erneuerung der Kirche des Hl. Nikolaus innerhalb des Klosters der Hl. Erzengel bei Prizren gestoppt. Inspektoren des Instituts für Denkmalschutz stoppten die Arbeiten an der einzigen funktionellen Kirche im Kloster und drohten den Arbeitern mit Polizei und Strafen, falls sie ihre Arbeit fortsetzen. Das Ministerium teilte im Blatt Koha Dittore aus Pristina mit, dass die Arbeiten angeblich illegal waren, da sie keine Baugenehmigung hatten. Die Diözese von Raska und Prizren der Serbischen Orthodoxen Kirche teilte mit, dass man mit allen relevanten Institutionen die Arbeiten vereinbart hatte, und dass das Kulturministerium, beziehungsweise der Minister Kujtim Sala persönlich versprochen hatte, dass man innerhalb von 10 Tagen die Genehmigung für die Arbeiten zusenden wird. Da es aber Fristen für die Nutzung der Spende für die Arbeiten gab, habe man die Arbeiten schon ohne Genehmigung anfangen müssen, heißt es in der Mitteilung. „Solch ein Benehmen des Ministeriums ist ein Verstoß gegen eine faire Vereinbarung, die vor den höchsten internationalen Vertretern im Kosovo getroffen wurde“, heißt es aus der Diözese. Das Kloster der Hl. Erzengel stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde während des Kosovo-Konflikts beschädigt. Nachdem es teilweise erneuert worden war, plünderten es Albaner während des Pogroms im Kosovo und vertrieben die Mönche. Nach 2005 wurden Teile des Klosters erneuert und die Arbeiten dauern immer noch an.

Quelle: RTS

 

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