Kuh in Montenegro mit Bitcoin gekauft

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Kuh
Foto: MONDO/Tamara Sekulović

Kryptowährungen wie der Bitcoin sind bekanntermaßen auf dem Vormarsch. Dies ist inzwischen überall bekannt. Bisher fehlt es jedoch noch an vielen Ecken und Enden an praktischen Anwendungen und Bezahlmöglichkeiten.

Dass man jetzt aber sogar Kühe mit dem digitalen Geld kaufen kann, überrascht dann aber doch. Zumindest besteht diese Möglichkeit jetzt in Montenegro über die Handelsplattform seljak.me.

„Die erste mit Bitcoin bezahlte Kuh wurde in Höhe von knapp 0,03 Bitcoin bezahlt. Das entspricht in etwa 1350 Euro. Symbolisch haben wir das Tier gleich „Bitkoinka“ genannt“, sagt Marko Maraš, Gründer der Seljak.me-Webseite Bankar Portal.

Dabei scheint man in Montenegro zudem ein neues Kapitel in der Geschichte der Kryptowährung geschrieben zu haben.

„Wir können sagen, dass wir die ersten in Montenegro, wenn nicht sogar überhaupt, waren, die es geschafft haben, eine solche Art des Handels abzuschließen“, ergänzt Maraš.

Der Kauf soll ein Beispiel für andere sein

Er hofft, dass das Beispiel Schule machen wird und sich mehr Menschen für Bitcoin interessieren werden. Denn die dahinter stehende Technologie hat seiner Meinung nach enormes Zukunftspotential.

Auch die neue Besitzerin der Kuh, Anđela Bojić, wollte mit dem Kauf neue Wege beschreiten.

Ihr ging es bei dem Kauf auch darum zu zeigen, wie Landwirtschaft, Technik und Innovation miteinander verknüpft werden können.

„Als junger Mensch, welcher sich aktiv in der Landwirtschaft und im Familienbetrieb einbringt, glaube ich, dass die Zukunft in einer gesunden Kombination von Landwirtschaft und Technologie liegt“, so die junge Bäuerin.

Bojić hofft, dass ihr Kauf andere junge Menschen ermutigen wird, es ihr gleichzutun. Es gehe darum praktische Anwendungen und moderne Methoden mit dem klassischen Familienbetrieb zusammenzubringen. Selbst wenn es nur um die Einführung einer neuen Zahlungsmethode geht.

Maraš gibt sich auf jeden Fall zuversichtlich.

„Wir hoffen, dass das Ministerium für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft sich bald unsere Ideen anhören wird. Denn ernsthaftete und komplexere Innovationen erfordern auch eine ernsthaftere Herangehensweise an dieses Thema. Dies betrifft sowohl die Unterstützung mit Personal, mit Infrastruktur als auch mit finanziellen Mitteln“, so der Unternehmer

Nicht ohne Schmunzeln fügt er hinzu: „Natürlich akzeptieren wir auch Unterstützung in Kryptowährungen.“

Wie denkt Ihr über „digitales Geld“ wie Bitcoin? Zukunftstechnologie oder Blase? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs

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