Ljajić: Das Kosovo ist eine Pandorabüchse

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„Wenn Priština den Sandžak verlangt, kann Griechenland dann Istanbul beanspruchen und die Araber Spanien“, erklärte Minister und Vizepremier Rasim Ljajić. Er betonte, dass nach diesem Prinzip keine Grenze der Welt sicher bleiben würde.

In einem Interview für Sputnik kommentierte er diese Forderungen. „Das ist alles Blödsinn. Im Interesse des Sandžak ist es, dass Serbien sich entwickelt und die soziale Struktur verbessert. Die Probleme im Sandžak sind heute nicht anders als in anderen Regionen Serbiens“, sagte er.

Ljajić sagte, dass es in den Neunzigern zwischenethnische Probleme gab, welche der Staat anspornte. „Das Serbien heute ist aber anders, obwohl man jahrzehntealte Probleme natürlich nicht über Nacht lösen kann“, betonte er.

Der Vizepremier meint, dass eine Internationalisierung dieser Probleme nur zu neuen Problemen führen würde.

Quelle: Telegraf

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