Mazedonien – vier Tage Spannungen!

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Photo: Facebook / Srbo - Ljupco Danevski
Der erste Mai brachte mit sich ein Ende der Spannungen in Mazedonien, da der Präsident Djordje Ivanov nach einem Treffen mit dem US-amerikanischen Diplomaten Brian Hoyt Yee erklärt hat, er würde dem Führer der Opposition Zoran Zaev das Mandat für die Regierung geben, falls er verspricht, er werde die Verfassung achten.
 
Vier Tage früher sah die Lage gar nicht versprechend aus, als nach der Wahl von Talal Xhaferi Anhänger von VMRO-DPMNE das Parlament stürmten und mehrere Abgeordnete verletzten, unter anderem Zoran Zaev.
 
Die Rivalenparteien beschuldigten sich alle gegenseitig wegen Versuches eines Staatsstreiches, und die Straßen der Städte wurden leer – nicht nur wegen der Feiertage, sondern auch weil die Bürger Angst hatten.
 
Präsident Ivanov war vernünftig und rief keinen Ausnahmezustand aus, sondern lud Bürger und Politiker ein, ruhig zu sein und die Führer aller Parteien rief er auf, sich an die Verfassung zu halten.
 
Zaev kündigte an, dass Xhaferi nach den Feiertagen die Funktion des Parlamentspräsidenten übernehmen, und dass Mazedonien in den kommenden zehn Tagen die neue Regierung bekommen wird.
Der US-Diplomat Brian Hoyt Yee sprach mit beiden Seiten und unüberbrückbare Differenzen wurden überbrückbar und Ivanov stimmte zu, Zaev das Mandat zu geben, falls dieser mit Koalitionspartnern Garantien gibt, dass die Verfassung geachtet wird.
 
Ob die Spannungen tatsächlich abebben werden, wird man in den kommenden Tagen sehen.
 
Quelle: RTS

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