Merkel durch Impferfolge in Serbien verunsichert

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Angela Merkel
Foto: Printscreen/ardmediathek.de

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gestern Abend in einem Interview mit dem deutschen Fernsehsender ARD beeindruckt von den serbischen Impfzahlen gezeigt.

Auf die Frage eines Journalisten, warum Länder außerhalb der EU anscheinend schneller aus der Coronakrise kommen, musste Merkel sich verteidigen. Sie räumte ein, dass Serbien beeindruckend schnell vorankomme. Gleichzeitig betonte sie jedoch, dass unser Land den chinesischen Impfstoff verwende. Sie musste aber eingestehen, dass die deutsche Bundesregierung jetzt wohl bei den Russen um Hilfe bitten muss.

„Serbien impft mit dem chinesischen Impfstoff schneller. Wir haben immer gesagt, dass jeder Impfstoff, der von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen wird, willkommen ist. Ich habe mit dem russischen Präsidenten darüber gesprochen und heute auch die guten Nachrichten über den russischen Impfstoff gehört. Jeder Impfstoff ist in der EU willkommen, aber nur diejenigen, die alle von der EMA benötigten Daten liefern, werden auch zugelassen“, so die Kanzlerin.

Dabei muss betont werden, dass die deutschen Medien lange Zeit den russischen Impfstoff „Sputnik V“ ins Lächerliche gezogen und das Ganze als Vladimir Putins Experiment an der eigenen Bevölkerung dargestellt haben. Tatsächlich hatte Russland als erstes Land überhaupt einen Impfstoff für die eigene Bevölkerung zugelassen. Zum damaligen Zeitpunkt waren aber noch nicht alle Studien vollständig abgeschlossen.

Die Deutschen haben bei den Impfungen versagt

Nachdem eine westliche Studie jetzt zu dem Ergebnis kam, dass „Sputnik V“ anscheinend doch hochwirksam sei, sind viele Kalte Krieger in Verlegenheit gekommen. Denn was aus dem Osten kommt, darf anscheinend nicht von Qualität sein. Diese Arroganz wird Deutschland jetzt wohl zum Verhängnis.

Denn die deutsche Kanzlerin kann bisher auf wenige Erfolge im Kampf gegen Corona verweisen. Stattdessen gibt es fragwürdige Versprechen. Die deutsche Bevölkerung ist hingegen total verunsichert.

„Wir kämpfen um das Vertrauen in die Impfstoffe. Wie ich bereits gesagt habe, wollen wir bis zum Ende des dritten Quartals allen Bürgern ein Impfangebot machen“, sagte Merkel.

Diese Aussage enthält jedoch einige problematische Zwischentöne. Denn ein Angebot heißt in diesem Fall lediglich, dass die Bürger Termine für eine Impfung bekommen können. Wann diese tatsächlich erfolgt steht hingegen in den Sternen. Es gibt bereits Unkenrufe, die behaupten, dass Deutschland erst zu Beginn des Jahres 2022 flächendeckend geimpft sei.

Bis dahin dürften die Deutschen mit immer weiteren Maßnahmen herumexperimentieren. So wurde erst gestern in Berlin eine Maskenpflicht für Autofahrer eingeführt, mit allerlei bürokratischen Sonderregelungen und Ausnahmen.

Wenn dies so weiter geht, würde es nicht überraschen, wenn spätestens im Sommer deutsche Touristen in Serbien nach einer Impfmöglichkeit fragen werden.

Peinlich, peinlich, aber da kann man schon von Serbien aus bisweilen etwas schmunzeln. Sollte Serbien der Bundesrepublik schon einmal Unterstützung zusichern? Müssen wir am Ende den Deutschen helfen? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: novosti.rs

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