+++ Nach Sieg bei Australian Open: Đoković verzichtet auf höheres Preisgeld +++

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Djokovic mit Pokal
Foto: Tanjug/Ap/Mark Dadswell

Novak Đoković hat es gestern wieder einmal geschafft. Zum neunten Mal hat der Weltranglistenerste die Australian Open und damit zum 18. Mal einen Grand Slam gewonnen. Mit 7:5, 6:2 und 6:2 ließ er dem Russen Daniil Medwedew keine Chance.

Aber nach diesem spektakulären Sieg ereignete sich noch etwas, was die Herzen sowohl von Novaks Fans als auch von anderen Tennisfreunden rühren wird.

Den die Preisgelder der diesjährigen Australian Open wurden vorab erhöht, allerdings sollte es für den Sieger und auch die Finalisten weniger geben. Stattdessen sahen die Veranstalter vor, dass die unteren Plätze mehr erhalten sollten.

Hintergrund dessen ist, dass sämtliche Spieler aufgrund der Coronapandemie erhöhte Kosten beim diesjährigen Turnier hatten und zudem noch mit finanziellen Ausfällen umgehen mussten. Erinnert sei nur an die hohen Reisekosten, die zweiwöchige Quarantäne und viele weitere kleinere Dinge.

Allerdings mussten die Spieler dem vorab zustimmen.

Đoković, der natürlich nach all seinen Erfolgen nicht zwangsläufig auf das Preisgeld angewiesen ist, zeigte sich einmal mehr als Gentleman. Denn im Sport und im Leben ist Solidarität ein hohes Gut.

Sofort stimmte er den Plänen der Veranstalter zu, wohlwissend dass er mit großer Sicherheit eine der vordersten Platzierungen bekommen würde.

Am Ende bekam er mit seinem Sieg 2,7 Millionen Australische Dollar, immer noch eine Menge, aber eine Million weniger als im letzten Jahr.

Vielleicht wird dies endlich einmal die ewigen Anfeindungen beenden, die ihm so oft entgegenschlagen. Denn manch einer hätte er Nein gesagt.

Wie denkt Ihr Über Novaks Sieg und seine Zustimmung zur Minderung des Preisgeldes? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs

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