Neue Explosion: Čačak kommt nicht zur Ruhe

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Foto: Tanjug/Ministarstvo odbrane

Die Einwohner der zentralserbischen Stadt Čačak haben eine weitere nervenaufreibende Nacht hinter sich. Denn gestern Abend erschütterte eine weitere Explosion die Gegend.

Erst am Freitag gab es mehrere Explosionen auf dem Gelände er nahegelegenen Fabrik „Sloboda“. Rettungskräfte mussten die Bewohner nahegelenger Häuser evakuieren. Etliche Familien verbrachten die Nacht in den Kellern ihrer Gebäude. Fensterscheiben gingen zu Bruch und die über mehrere Stunden andauernde Welle an Detonationen erleuchtete den Nachthimmel. So manch einer fühlte sich an die Angriffe der NATO vor 22 Jahren erinnert.

Die gestrige Explosion war hingegen in ihren Ausmaßen nicht ganz so schlimm. Ein lauter Knall war dennoch in der ganzen Stadt zu hören.

Die Arbeiter von Sloboda, welche sich am heutigen Morgen zum Schichtbeginn vor dem Werkstor einfanden, konnten dennoch nicht mit ihrer Arbeit beginnen. Die örtlichen Sicherheitskräfte schickten sie wieder nach Hause. Denn es ist immer noch nicht klar, ob das Fabrikgelände inzwischen wieder sicher betreten werden kann. Selbst heute Morgen wehen noch Rauchfahnen über das Gelände.

Die Fabrik stellt Munition für die serbische Armee her. Offenbar war am Freitag ein Depot in die Luft geflogen. Gottseidank wurde aber niemand verletzt.

Die Produktionsanlagen sollen angeblich nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Ein „normaler“ Unfall, wie er vorkommen kann, oder hat jemand bei den Sicherheitsbestimmungen geschlampt? Was meint Ihr? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle: politika.rs

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