Neue Form der Zusammenarbeit zwischen Serbien und der EU!

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Laut Ankündigungen der EU-Delegation in Serbien werden sich die Empfehlungen wahrscheinlich auf die Reform des Arbeitsmarktes beziehen, denn die Arbeitslosenquote ist sehr hoch, sowie auf die Reform des öffentlichen Sektors, und insbesondere der staatlichen Unternehmen, weil die für sie zur Verfügung gestellten Subventionen das Budget zu sehr belasten. Man wird auch auf die Notwendigkeit der Fortsetzung der fiskalischen Konsolidierung hindeuten, um das Haushaltsdefizit zu reduzieren, das dieses Jahr etwa 7 % des BNE betragen wird. Laut Finanzminister Lazar Krstic wird Serbien in den nächsten vier Jahren die Reformpolitik aktiv durchführen. Er glaubt, dass ein konkreter Plan erforderlich ist, um die Rolle der einzelnen Ministerien genau zu definieren und die Koordinierung zwischen den Sektoren in der Regierung und anderen relevanten sozialen Faktoren zu verbessern. Auf diese Weise wird ein besseres Klima für ausländische Investitionen geschaffen, was das Wirtschaftswachstum und einen besseren Lebensstandard ermöglichen wird.

Wirtschaftsexperten weisen seit Jahren darauf hin, dass Serbien eine klare Definierung der wichtigsten Reformen und einen Aktionsplan für deren Umsetzung braucht. Man bekommt den Eindruck, dass jede Regierung von vorne anfängt. Das bezeugen auch die vielen ungenutzten Kredite internationaler Finanzinstitutionen, denn Serbien hat ungenügend gute Projekte angeboten. Laut Angaben des Finanzministeriums hat Serbien von den 5 Milliarden Euro Krediten nur 1,5 Milliarden Euro ausgenutzt und der Staat muss noch Pönale für die ungenutzten Kredite bezahlen.

Daher könnte die Initiative der EU, den Kandidatenländern bei der Umsetzung von wirtschaftlichen Reformen zu helfen, sehr bedeutsam sein. Die Kandidatenländer werden zukünftig verpflichtet sein, jedes Jahr nationale Programme für wirtschaftliche Reformen und Aktionspläne einzureichen, und jedes zweite Jahr ein Programm für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftswachstums. Die Europäische Kommission wird deren Umsetzung bewerten und Empfehlungen für zusätzliche Maßnahmen geben.

Quelle: Voiceofserbia.org

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