Neues im Fall Belivuk: Verbindungen bis hinter Gefängnismauern

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Velja Nevolja Belivuk und Elez
Foto: YouTube/Printscreen/smijehlijeci/MONDO/Stefan Stojanović

Es gibt eine neue Runde in der Kriminalgeschichte um Velja Nevolja.

In einem Verhör gab der verurteilte Kriminelle Darko Elez umfangreich Auskunft über seine Zusammenarbeit mit Velja Nevolja und dessen Mafiaclan. Dies war tatsächlich die letzte Gelegenheit, denn Elez wurde kurze Zeit später nach Sarajevo ausgeliefert.

Für das Verhör nahmen die serbischen Beamten auch einen sogenannten Polygraphen, landläufig als Lügendetektor bekannt, zu Hilfe.

Der 40-jährige gestand nicht nur seine Kontakte zu Belivuk, sondern gab auch Auskunft über die wahrscheinlich von Belivuk begangenen Morde. Er berichtete zudem, dass er von offizieller Seite bei seinen Verbrechen gedeckt und geschützt wurde. Sogar im Gefängnis in Sremska Mitrovica, in welchem Elez acht Jahre verbrachte sowie nach seiner Entlassung hätte er Unterstützung und Schutz erhalten.

„Elez erhielt im Gefängnis eine bevorzugte Behandlung. Er wurde wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung sowie wegen Drogenhandels zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Aber bereits nach acht Jahren entließ man ihn, nachdem er bereits die Jahre zuvor im offenen Vollzug verbrachte hatte.

Suche nach Gefängnisbesuchern

Außerdem sagten Gefängniswärter aus, dass er seit 2017 sehr interessante Besuche in seiner Zelle erhalten habe“, so die Quelle von „Novosti“. Allerdings wollte die anonyme Quelle gegenüber der Presse keine Angaben machen, wer denn diese „interessanten Besuche“ gewesen seien.

Die Verbindungen zwischen Elez, Belivuk und einem der mutmaßlichen Anführer des sogenannten Kavač-Clans, Radoje Zvicer, stehen jetzt im Mittelpunkt der Ermittlungen. Ebenfalls muss nun herausgefunden werden, wer aus den Reihen der serbischen Polizei sowie aus den anderen staatlichen Institutionen die Mafia gedeckt habe.

Dementsprechend kann man davon ausgehen, dass es im Fall von Belivuk demnächst weitere Verhöre und Verhaftungen geben wird. Für Samstagnachmittag ist daher eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates geplant, um die neuesten Erkenntnisse in diesem spektakulären Kriminalfall zu erörtern.

Eines scheint aber sicher: Die gesamte Gesichte wird sicherlich noch einige neue Wendungen und Überraschungen erhalten. Denn mit der Verhaftung von Velja Nevolja scheinen die Ermittler in ein Wespennest gestochen zu haben.

Was denkt Ihr, wie tief der Fall von Belivuk reicht? Glaubt Ihr, dass es vielleicht auch noch zu einigen „Unfällen“ kommen könnte? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs             

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