New York Times: Wie Kosovo zum Mekka für den IS geworden ist!

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„Seit mehr als einem Jahrzehnt, durch ein Netz von Wohltätigkeitsorganisationen und über radikale Imame verbreiten Saudi Arabien und andere Länder des Persischen Golfs Wahhabismus im Kosovo“, schreibt die New York Times.
Im Bericht heißt es, dass sich in den Moscheen, die vom saudischen Geld gebaut wurden, Wahhabiten versammeln. Seit Belgrad 1999 die Kontrolle über das Kosovo verloren hat, habe sich alles in der einstigen toleranten islamischen Mitte wegen den saudischen Einflüssen verändert. Fatos Makoli aus dem Antiterrordienst des Kosovo erklärte für das Blatt, dass auch Kinder rekrutiert werden, und dass die Wohltätigkeitsorganisationen politischen Islam predigen.
Die Polizei hat vor kurzem 67 Menschen angezeigt, darunter 14 Imame verhaftet und gar 19 Organisationen geschlossen, die gegen die Verfassung handeln und Hass und Terror verbreiten.
Makoli sagt, es gebe keine Beweise, dass irgendeine Organisation den Menschen Geld gegeben hat, damit sie nach Syrien reisen, das Problem sei aber, dass Menschen unterstützt werden, die Ideen von Gewalt und dem Heiligen Krieg Dschihad verbreiten und dabei behaupten, sie würden nur den Islam schützen.
Im Kosovo gibt es heute 800 Moscheen, davon wurden 240 seit den letzten Kriegsgefechten gebaut und man beschuldigt sie für den Wahhabismus. Es werden sogar 400 Jahre alte Moscheen zerstört, weil sie vom Derwisch-Orden gebaut wurden, den Wahhabiten für Idolatrie beschuldigen.
Seit Sommer 2012 hat die sogennante Kosovo-Polizei 12 Wahhabiten-Organisationen geschlossen und 40 Personen verhaftet.
Wieso die Behörden gemeinsam mit der KFOR nicht früher auf dieses Problem reagiert haben sei eine Frage über die breits debattiert wird, heißt es im Bericht.
Quelle: RTS / New York Times

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