Paneldiskussion „Junge Menschen an der Spitze der europäischen Politiken“

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„Griechenland, welches die Ratspräsidentschaft übernommen hat, wird alles in seiner Macht tun, um Serbien bei seinem Fortschritt zur Mitgliedschaft in der Union zu helfen“, erklärte der griechische Botschafter Konstantinos Ikonomidis. Er drückte die Hoffnung aus, dass der EU-Integrationsprozess Serbiens nicht zu lange dauern wird.
Die Vertreter des serbischen und griechischen Ministeriums für Jugend kündigten auch die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zur Förderung europäischer Werte und Verbesserung der Lage von jungen Menschen an. Die Mitarbeiterin des Ministers für Jugend und Sport Snežana Klašnja erinnerte, dass die serbische Bildungsstrategie bis 2020 vorsehe, dass die Zahl von jungen Menschen mit Hochschulabschluss auf 40% steigt, sowie dass die Zahl der Schüler mit Gymnasiumsabschluss auf 50% im Unterschied zu den Fachmittelschulen steigt. Klašnja bewertete, dass eine detaillierte Analyse der Bildungsprofile, die zukünftig gebraucht werden, nötig sei, um die Zahl von arbeitslosen jungen Menschen mit Hochschuldiplom zu verringern.
Der stellvertretende EU-Delegationsleiter in Belgrad Oskar Benedikt erinnerte, dass die Jugendarbeitslosenquote in den meisten europäischen Ländern zwischen 20 und 50% sei, und fügte hinzu, dass die EU sechs Milliarden Euro für die Lösung dieses Problems zur Verfügung gestellt habe. Den Worten des Generalsekretärs für Jugend Griechenlands Panagiotis Kanelopulos sei die Jugendarbeitslosenquote in seinem Land fast 60%.
Die Leiterin der Stiftung Tempus und des Büros Erasmus Plus Marija Filipović Ožegović erklärte, dass das neue Programm der EU für junge Menschen die formelle und informelle Bildung vereine und etwas größere Mittel für die Bildung von jungen Menschen vorsehe.

Quelle: Voiceofserbia.org

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