Pavle Grbović: Der zukünftige Minister muss antworten, ob das Foto vor oder nach der Aufnahme von Radojičić auf die US-Sanktionsliste entstanden ist

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Marko Đurić, als zukünftiger Minister, muss der Öffentlichkeit antworten, ob das umstrittene Foto mit Milan Radoičić vor oder nachdem derselbe auf die schwarze Liste des Staates gesetzt wurde, in dem Đurić weiterhin Botschafter ist.

Das glaubt der PSG-Führer Pavle Grbović. Er schrieb das auf dem sozialen Netzwerk X anlässlich des Fotos, das vom Portal „RKS News“ aus dem Kosovo veröffentlicht wurde, mit der Behauptung, dass es ernsthafte Fragen zu den Verbindungen zwischen politischen Kreisen und Personen aufwirft, die für kriminelle Aktivitäten bekannt sind.

Wie auf dem Foto zu sehen ist, sitzen Đurić und Milan Radoičić, der ehemalige Vizepräsident der Serbischen Liste, der die Verantwortung für die Ereignisse am 24. September in Banjska übernommen hat, allein an einem Tisch in einem Restaurant. Es ist jedoch nicht bekannt, wann dieses Treffen zwischen dem Botschafter Serbiens in den USA und Radoičić stattgefunden hat, der von Amerika wegen Korruption sanktioniert wurde und gegen den ein Interpol-Haftbefehl im Kosovo vorliegt und gegen den das Kosovo einen Interpol-Haftbefehl ausgestellt hat.

Grbović fügt hinzu, dass der zukünftige Ministerpräsident, wer auch immer das sein mag, klarstellen muss, ob er weiterhin Radoičić und seine privaten Interessen schützen wird oder ob dieser Mann angemessen strafrechtlich und politisch verfolgt wird.

Anlässlich der Veröffentlichung des Fotos äußerten sich auch Marko Đurić auf X.

Er schrieb, dass er enttäuscht wäre, wenn es keinen negativen Diskurs über seine bevorstehende Rückkehr gäbe.

Marko Đurić: Ich habe nicht die Absicht, mich gegenüber Kurti und Hoti oder ihren Trollen zu rechtfertigen.

„Selbst ziemlich armselig. Ich habe nicht die Absicht, mich gegenüber Kurti und Hoti oder ihren Trollen und anderen Böswilligen für irgendetwas zu rechtfertigen. Ich habe meine sehr öffentlichen Kontakte, die ich im Rahmen meiner Arbeit habe, nie versteckt oder mich dafür geschämt. Neben verschiedenen serbischen Vertretern, mit denen ich weiterhin regelmäßigen Kontakt habe und die ich gerne treffe, habe ich mich auch viele Male im Rahmen meiner Arbeit mit zahlreichen albanischen Führern getroffen, die sowohl von der inländischen als auch von der internationalen Justiz wegen unbeschreiblicher Kriegsverbrechen gegen mein Volk belastet werden. Das ist für mich persönlich immer viel schwerer gefallen. Ebenso wie die Treffen, die ich mit den ethnischen Nationalisten Kurti und Hoti haben musste, die die grundlegenden Menschenrechte der Serben im Kosovo brutal missachten und unschuldiges Blut an ihren Händen haben“, schrieb er.

(NSPM)

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