Priština verweigert erneut Minister Einreise in den Kosovo

0
249
Minister Vanaj Udovicic
Foto: Tanjug/Beoinfo

Erst vor kurzem weigerten sich die Separatisten, die serbische Ministerin Darija Kisić-Tepavčević einreisen zu lassen. Kisić-Tepavčević sollte damals bei einigen Examensprüfungen an der Universität von Priština in Kosovska Mitrovica dabei sein.

Jetzt folgte prompt der nächste Skandal. Dieses Mal ging es um Vanja Udovičić, Serbiens Minister für Jugend und Sport. Auch er darf nicht unsere Landsleute im Kosovo besuchen. Trotz offizieller Einladung und entsprechender Abmachungen im „Dialog“ verweigert die „Republik Kosovo“ den Grenzübertritt.

Petar Petković, der Direktor des serbischen Büros für Kosovo und Metochien, zeigte sich dementsprechend entsetzt und sprach von einem „Akt antizivilisatorischer Wildheit, gerichtet gegen junge Leute“

„Die Minister Udovičić sollte heute an der Universität Priština sprechen, um Stipendien an junge Leute zu vergeben. Anschließend war ein Besuch des Zentrums für Ökologie und Sportentwicklung in Zubin Potok vorgesehen. Aber die Behörden der provisorischen Verwaltung in Priština haben seinen Besuch ohne Begründung verboten“, erklärte Petković.

Dem Verbindungsmann zwischen Belgrad und Priština hatte man vorab sämtliche relevanten Informationen zu Udovičićs Reise rechtzeitig angekündigt. Die Absage der Separatisten erfolgte vollkommen unerwartet und willkürlich in der vergangenen Nacht.

Vertragsbruch praktisch absehbar

Laut Petković zeugt dieses Verhalten einmal mehr davon, dass Priština in Bezug auf Verträge einfach nicht zu trauen ist. Weiterhin ist dies auch ein gutes Beispiel für die „Unfähigkeit“ der Europäischen Union die Einhaltung und Umsetzung jeglicher Abkommen mit Priština in irgendeiner Form garantieren zu können.

Denn die Separatisten tanzen mit ihrem Verhalten sogar ihren Verbündeten auf der Nase herum.

Es wird sich zeigen, wieweit Kurti mit solchen Aktionen kommt. Denn früher oder später könnten auch die westlichen Länder zu der Überzeugung gelangen, dass dieser „Premierminister“ das Gegenteil von Stabilität auf dem Balkan bedeutet.

Was denkt Ihr zur gescheiterten Einreise Udovičićs in den Kosovo? War es abzusehen, dass ihm diese verweigert wird? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: politika.rs

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here