„Proglas“: Wir sind gegen die Umsetzung des Projekts „Jadar“

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Beograd, 7.11.2023. - Konferencija za novinare o inicijativi "Podrzi i potpisi ProGlas" odrzana je danas u Medija centru Beograd. Govorili su: akademik Vladimir Kostic, glumac Dragan Bjelogrlic, profesorka Tehnolosko-metalurskog fakulteta i bivsa rektorka BU Ivanka Popovic i sudija Miodrag Majic. (BETAPHOTO/MILAN ILIC)

Die Initiative Proglas hat heute erklärt, dass sie sich der Umsetzung des Projekts „Jadar“ widersetzt, solange in Serbien keine Bedingungen für einen echten gesellschaftlichen Dialog zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema geschaffen sind.

„Angesichts ernsthafter öffentlicher Kontroversen über das Bergbauprojekt ‚Jadar‘ erklärt Proglas, dass eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung großer Bergbauprojekte das Vertrauen in staatliche Institutionen ist, die für die Festlegung von Umweltsicherheitsstandards, die Überwachung ihrer Einhaltung und die Bewertung der wirtschaftlichen Vorteile zuständig sind“, heißt es in der Erklärung.

Proglas stellt auch fest, dass die derzeitige Regierung in vielen Fällen gezeigt hat, dass ihr nicht vertraut werden kann, da sie anfällig für Korruption ist und persönliche und parteipolitische Interessen über das allgemeine Interesse stellt.

„Die weitere Umsetzung des Bergbauprojekts ‚Jadar‘ unter den aktuellen Umständen würde zu einer Vertiefung der Spaltungen in der Gesellschaft und zu einer ernsthaften politischen und gesellschaftlichen Krise führen“, betonte Proglas.

Wie angeführt wird, schürt dieses Projekt Ängste und Misstrauen, da es intransparent ist, von offenen Lobbyaktivitäten begleitet wird und auf absoluten Widerstand der Bevölkerung in der Jadar-Region stößt.

„Da die Exploration und Verarbeitung von Lithium bei der aktuellen Technologielage ernsthafte ökologische Folgen haben könnte, ist Proglas der Ansicht, dass eine detaillierte fachliche Diskussion notwendig ist, die der Öffentlichkeit in einer vollständigen und unvoreingenommenen Weise in einem demokratischen Umfeld und durch freie Medien präsentiert werden sollte“, heißt es in der Erklärung.

(NSPM)

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