Roter Stern hat wieder einmal in Kaunas ein gewonnenes Spiel verloren.

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Wie in der zweiten Hälfte der vorherigen Saison hat Roter Stern in Kaunas gegen Žalgiris erneut ein gewonnenes Spiel verloren. Am Freitag besiegte der litauische Meister den serbischen Meister in der „Žalgirio arena“ im zweiten Spiel der EuroLeague mit 79:74. Roter Stern hat Grund zur Reue, denn sie führten sogar mit neun Punkten Vorsprung im letzten Viertel und hatten die Chance auf einen wichtigen Auswärtssieg. Doch im letzten Viertel machte eine 13:0-Serie von Kazis Maksvitis‘ Team den Unterschied aus.

Nach zwei Spielen in der EuroLeague hat Roter Stern nun eine ausgeglichene Bilanz, da sie zu Beginn der Saison in Belgrad Asvel überzeugend besiegt haben. Žalgiris steht bei 2-0, da sie im ersten Spiel Virtus ebenfalls nach einem Rückstand besiegt haben.

Žalgiris startete besser in das Spiel und führte mit zehn Punkten (17:7), aber Roter Stern drehte das Spiel in der zweiten Hälfte, hauptsächlich dank des treffsicheren Teodosić. Sie gingen mit einem Drei-Punkte-Vorsprung in die Halbzeit, aber in der zweiten Hälfte stagnierte der Angriff von Žalgiris, während Roter Stern die Führung ausbaute.

Es stand zeitweise 61:52 zu Beginn des letzten Viertels, aber dann begann die bereits erwähnte Serie von Žalgiris, bei der Roter Stern in der Verteidigung auf den äußeren Positionen versagte. Mit einer Serie von Würfen übernahm Žalgiris die Kontrolle, und am Ende hatte Roter Stern keine Lösungen im Angriff, um in der Schlussphase eine Wende herbeizuführen.

Es erinnerte stark an das Spiel in der zweiten Hälfte der vorherigen regulären EuroLeague-Saison, als Roter Stern ebenfalls in der „Žalgirio arena“ ein gewonnenes Spiel hatte. Doch auch damals schaffte es Žalgiris durch eine Serie von Würfen, das Spiel zu drehen und einen wichtigen Sieg zu erringen.

Das nächste Spiel für Roter Stern findet am Sonntag in Čačak gegen Borac im dritten Spiel der ABA-Liga statt. In der nächsten Woche stehen „Doppelspiele“ an, und die Rot-Weißen erwarten Duelle mit Monaco in Belgrad und Virtus in Bologna.

Quelle: Sportklub

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