Serbien: „Barmherziger Engel“ hat Krebs gesät!

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Dr. Srbljak, Internist im Krankenhaus im nördlichen Teil von Kosovska Mitrovica, betont, dass die Zahl der Krebserkrankten nach 1999 im Vergleich mit dem Zeitraum vor der NATO-Bombardierung um 50% gestiegen sei, obwohl die offizielle Statistik behauptet, Krebserkrankungen seien um 35% gestiegen. „Am meisten stört mich das Schweigen der Regierung in Belgrad, die nie die konkreten Tatsachen mitgeteilt hat, und zwar, dass die NATO-Bombardierung den Anstieg der Malignität verursacht hat. Andererseits haben BBC und andere Medien der Welt den Bürgern zahlreicher Länder, deren Streitkräfte an der Bombardierung teilgenommen hatten, während ihre KFOR-Soldaten später der Auswirkung des abgereicherten Urans ausgesetzt wurden, diese Tatsachen offenbart. Am weitesten ist Italien gegangen, das gestanden hat, dass 12 seiner Soldaten an akuter lymphatischer Leukämie erkrankt sind, was eine direkte Folge der Auswirkungen von abgereichertem Uran im Gebiet von Đakovica im Kosovo ist“, betont Dr. Srbljak. Seinen Worten zufolge ist eins der illustrativsten Beispiele, dass das Uran die Ursache für den Anstieg der Malignität ist, auch die Tatsache, dass die meisten Erkrankten gegen 50 Jahre alt sind, während vor dem Krieg an dieser schweren Krankheit hauptsächlich ältere Menschen gegen 70 Jahre erkrankten.

Durch Wind und Grundwasser gelang das abgereicherte Uran in die Teile Serbiens und der Region, wo es keine direkte Bombardierung mit diesem Gift gab. „Der Staat sollte ein Screening in Zentralserbien veranlassen, aber auch in denjenigen Teilen des Kosovos, wo seine Institutionen funktionieren, weil das viel wirkungsvoller ist als, wie in den meisten Fällen, verspätete Behandlungen von malignen Erkrankungen. Screening umfasst biochemische Analysen, wobei durch Tumormarker frühzeitig die Malignität entdeckt wird. Die Erkrankten wären dann isoliert und einer angemessenen Behandlung unterzogen“, appelliert Dr. Srbljak.

Die Vertreter der vorläufigen Institutionen in Priština wollten die Wahrheit, dass der „Barmherzige Engel“ ihnen zwar die sog. Unabhängigkeit von Belgrad brachte, aber auch unvorsehbare Folgen für die Bevölkerung hinterließ, eine lange Zeit nicht gestehen. Neben ein paar NGOs ist seit kurzem im Kosovo-Parlament die Ökologische Partei tätig, die offenbarte, dass die Gesellschaft im Kosovo von einem fürchterlichen Anstieg von malignen Erkrankungen, aber auch von zahlreichen Fällen von Fehlbildung, betroffen worden sei.

Obwohl die Internationale Gemeinschaft für die durch abgereichertes Uran verursachten Schäden weder gezahlt hat, noch plant dies zu tun, wäre es menschlich, Expertenteams zu schicken, um wenigstens teilweise das Uran zu säubern, wofür ein paar Milliarden Euro notwendig sind.

Quelle: Voiceofserbia.org

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