Serbischer Fußballverband über die Aufnahme des Kosovos in die UEFA!

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Der Vorsitzende des serbischen Fußballverbandes Tomislav Karadžić hat erklärt, dass mit der Aufnahme des Kosovo in die UEFA eine Schlacht verloren wurde, dass der Krieg aber weiter geht.
Der Fußballverband werde Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne einlegen, welcher vor einigen Jahren Gibraltar in die UEFA „geschoben“ hat.
„Wenn wir irgendwelchen Erfolg hatten, dann ist das die Tatsache, dass wir erkämpft haben, dass man beim Kongress geheim abstimmt und dass es zu keiner Änderung der Satzung kommt, die es ermöglichen würde, dass das Kosovo legal aufgenommen wird“, sagte Karadžić.
Neben der Satzung der UEFA, führte er auch die UN-Resolution 1244 als Argument an, nach welcher Kosovo ein Teil Serbiens ist.
„Wenn Jugoslawien 1992 wegen einer UN-Resolution nicht an der EM teilnehmen konnte, wieso sollte es jetzt anders sein? Wenn jemand in der UEFA ist, ist er automatisch auch in der FIFA, wo die Position Serbiens schlechter ist, weil die meisten Länder dort ds Kosovo anerkannt haben“, sagte Karadžić.
Seinen Worten zufolge gibt es keine Möglichkeit, dass die Mannschaften von Serbien und dem Kosovo gegeneinander antreten.
„Wir haben entsprechende Vereinbarungen, die das unmöglich machen werden, weil wir uns alle bewusst sind, dass es zu Ausschreitungen und Problemen kommen kann. Daher werden Kosovo und Serbien nie in einer Gruppe, Vorrunde oder ähnliches sein“, betonte Karadžić.
 
Quelle: Tanjug

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