Serbischer Polizei gelingt Schlag gegen Kinderschänder

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Die Polizei nahm mehrere verdächtige Pädokriminelle fest
Foto: Printscreen/serbisches Innenminsiterium

Im Rahmen einer großflächigen Aktion hat die serbische Polizei insgesamt achtzehn der Pädophilie verdächtigte Personen festnehmen können. Bei der Polizeiaktion mit dem Namen „Armageddon“ griffen die Ermittler vor allem auf Daten aus den sozialen Medien zurück.

Die Festgenommenen stehen allesamt in Verdacht, Kinderpornografie besessen und verbreitet zu haben. Auch sollen sie übers Internet Kontakt zu Kindern und anderen Minderjährige gesucht haben.

Der serbische Innenminister Aleksandar Vulin äußerte sich zufrieden mit der Arbeit der Ermittler, mahnte jedoch auch alle Eltern zur Vorsicht:

„Am wichtigsten ist uns, dass die Familien und Kinder geschützt werden. Jeder Verbrecher, der seine Han gegen eine Frau erhebt, jeder, der versucht, ein Kind sexuell zu missbrauchen, wird ermittelt, gefunden und angemessen bestraft werden. Das ist die Aufgabe der Polizei. Aber Sie, liebe Eltern, müssen mehr bei Ihren Kindern sein und mit ihnen zusammen lernen.

Versuchen Sie, mit ihnen zusammen diese seltsame, große Welt der Technologie zu begreifen, auch wenn dies meiner Generation sichtlich schwer fällt. Seien Sie für Ihre Kinder da. Helfen Sie ihnen und kontrollieren Sie, was diese im Internet tun. Achten SEI darauf, mit wem sie schreiben und welche Seiten sie besuchen“, so Vulin.

Vulin mahnt Eltern zu Wachsamkeit

Sei eine Straftat geschehen, werde die Polizei mit aller Gründlichkeit vorgehen. Präventiv könne sie jedoch nicht viel tun. Daher sei es Aufgabe der Eltern, ihre Kinder aufzuklären und so vor Unheil zu bewahren.

„Wir werden die Täter finden, sie der Justiz übergeben und dann hoffen, dass sie angemessen bestraft werden. Aber wir kommen erst, wenn alles bereits vorbei ist. Seien Sie für Ihre Kinder da, bevor so etwas erst passiert“, sagte der Innenminister.

Die jetzt Festgenommenen stammen aus allen Teilen Serbiens. Allesamt sind zwischen sechzig und dreißig Jahre alt.

Die Täter sollen über Online-Netzwerke miteinander kommuniziert und so einen Ring aufgebaut haben, um ihre Perversionen ausleben zu können.

Im Falle eines Opfers geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass sie die Minderjährige über Facebook kontaktierten und verlangten, dass das Mädchen ihnen Nacktbilder schickt. Die Täter sollen ihr gleichfalls pornografisches Material zugesendet und versucht haben, Treffen mit ihr zu vereinbaren. Das Opfer hatte vornherein klargestellt, dass sie zum Tatzeitpunkt erst 15 Jahre alt sei.

Alle Festgenommenen befinden sich gegenwärtig in Polizeigewahrsam. Innerhalb von 48 Stunden werden die Beamten sie dann der Staatsanwaltschaft überantworten.

Hat Vulin Recht oder wälzt er die Probleme der digitalen Welt nicht zu sehr auf die Eltern ab? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: novosti.rs

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