Serbischer Premier über die aktuelle Flüchtlingspolitik im britischen Fernsehen!

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Erfahrt was der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic bezüglich der andauernden Flüchtlingswelle in der BBC-Sendung „Newsnight“ geäußert hat.

London (TANJUG) – Der Ministerpräsident Serbiens Aleksandar Vucic hat erklärt, Serbien sei bereit, Teil einer europäischen Lösung für Flüchtlinge zu sein, egal ob es sich dabei um die Schließung der Grenzen oder Quoten handelt, dass aber Europa sagen muss, welche Lösung allumfassend und gemeinsam ist.

In der BBC-Sendung „Newsnight“ sagte Vucic gestern Abend, auf die Frage was passieren werde, wenn Deutschland die Grenzen schließt, was zum Flüchtlingsstau in Serbien führen könnte, dass Serbien mit Deutschland und anderen Ländern Europas eng zusammenarbeitet. „Wir werden das tun, was die europäische Entscheidung ist. Wenn man uns sagt, dass Grenzen geschlossen werden sollen, werden wir das auch tun, obwohl ich nicht denke, dass das die beste Lösung ist. Wir wollen nur wissen, was die gemeinsame, allumfassende europäische Lösung ist.“

Er erinnerte daran, dass er in Brüssel mehrmals über das Problem mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel gesprochen habe.

„Wir waren unzufrieden damit, dass es keine gemeinsame Lösung gab. Wir haben die Flüchtlinge immer menschlich behandelt und in Serbien gab es keine Gewalt, kein Tränengas und ähnliches“, betonte er.

Vucic, der heute in London an einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt, sagte, Serbien sei auch für das Quoten-System bereit, und man könne 5000-10000 Flüchtlinge aufnehmen, die in Serbien bleiben möchten.

Was den heftigen Meinungsaustausch und Vorwürfe angeht, die es zu diesem Thema zwischen West- und Osteuropa gab, sagte Premier Vucic, es handele sich dabei um das Sammeln von billigen politischen Punkten in der einheimischen Politik.

„Wir haben so etwas nicht nötig, obwohl wir bald Wahlen haben“, sagte er.

Auf die Feststellung des Journalisten hin, dass auch Serbien eine starke demagogische Rhetorik hatte, sagte Vucic, man lerne am besten aus eigenen Fehlern.

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