Stärkung der regionalen Zusammenarbeit Serbiens, Bulgariens und Rumäniens

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Bulgarien und Rumänien begrüßen die Bemühungen und Errungenschaften der Regierung Serbiens in den EU-Integrationen und ermutigen Serbien, die Schlüsselreformen fortzusetzen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

„Wir möchten, dass Serbien als nächstes zur EU beitritt und in dem Prozess erwarten wir die Unterstützung Rumäniens und Bulgariens“, erklärte Premier Ivica Dačić nach einem Treffen mit seinen bulgarischen und rumänischen Amtskollegen Plamen Orescharski und Viktor Ponte im bulgarischen Ruse. Er sagte, Bulgarien und Rumänien seien für Serbien wichtige politische und wirtschaftliche Partner, und er wünsche sich, dass die beiden Länder ihre Erfahrungen mit Serbien teilen, damit es Fehler im Vorhinein aus dem Weg räumen kann. Er sagte, die Länder hätten eine Reihe wichtiger Projekte gemein, von welchen am wichtigsten die Donaustrategie, der Südstrom, die Beendung des Korridors 10 und die Frage der Autobahn von Montenegro bis Rumänien sind. „Die Geschichte hat gezeigt, dass wir immer bessere Resultate hatten, als wir gemeinsam arbeiteten anstatt zu streiten“, sagte er.

Man unterstützt vor allem die Beendung des Gasnetzes zwischen Bulgarien und Rumänien (Ruse – Giurgiu) und Bulgarien und Serbien (Sofia – Niš), weil das wichtige Elemente der Energiewirtschaftsstruktur Europas sind.

Die Premierminister unterstützten auch die EU-Strategie für die Donauregion und hoben hervor, wie wichtig es ist, regionale Wirtschaftsentwicklung anzuspornen, gemeinsam mit der Verbindung der Region um die Donau mit der breiteren Region um das Schwarze Meer. Im Gespräch erörterte man vor allem die zukünftige Zusammenarbeit der drei Länder, vor allem zwischen 2014 und 2020.

Es wird daran erinnert, dass dieses Jahr 135 Jahre der diplomatischen Beziehungen Bulgariens und Rumäniens gefeiert werden, wie auch zwischen Bulgarien und Serbien. Die Premierminister hoben die traditionelle Freundschaft und gute nachbarliche Beziehungen der drei Länder hervor und äußerten Zufriedenheit mit dem hohen Niveau des politischen Dialogs der drei Länder. Sie haben ebenfalls vereinbart, dass mindestens einmal jährlich ein Treffen auf diesem Niveau abgehalten wird.

Quelle: Voiceofserbia.org