Stahlwerk in Smederevo nimmt wieder Arbeit auf!

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Nach der Krise mit der Zustellung von Rohstoffen aus der Ukraine hatte das Stahlwerk zwei Monate Pause in der Produktion. Die Pause wurde für die Generalüberholung der Anlagen genutzt und aus dem Stahlwerk heißt es, dass die Pause die Geschäfte nicht gefährdet hat. Es gibt momentan nämlich doppelt so viele potenzielle Käufer als das Stahlwerk versorgen kann. Gut für das Stahlwerk ist auch, dass der Preis der Rohstoffe zurückgeht, sodass man größeren Profit realisieren kann. Die monatliche Produktion wird etwa 55.000 t betragen und man wird 5100 Arbeiter engagieren.

Was die Suche nach dem strategischen Partner betrifft, erklärte Wirtschaftsminister Dusan Vujovic, die Regierung würde die Lösung für das Stahlwerk im September haben. Die öffentliche Ausschreibung wird Anfang Juli erwartet, und der Anruf wird im Einklang mit dem neuen Gesetz über die Privatisierung sein, dessen Annahme in Kürze erwartet wird. Es gibt acht Investoren, die Interesse am Kauf der Fabrik gezeigt haben, und zwar große Unternehmen aus der EU, den USA und Russland. Erste Gespräche wurden bereits mit zwei von ihnen abgehalten, während man mit den anderen im Juli sprechen sollte. Danach erwartet man offizielle Angebote. Unter den ernsthaften Kandidaten ist die Esmark Steel Group, einer der führenden amerikanischen Großhändler, sowie das britisch-österreichische Fondswestwood und das russische Uralvagonzavod.

Die vorläufige Analyse zeigt, dass das Stahlwerk Smederevo in guter Form seit dem Verlassen der US Steel zu Beginn des Jahres 2012 gehalten wurde. Die erwarteten Investitionswartungskosten sind dreimal weniger als das, was bereits erwähnt wurde. In der Zeit von US Steel wurden 180.000 Tonnen Stahl pro Monat produziert. Aufgrund der Krise auf dem Markt verkauften die Amerikaner es dem Staat Serbien für einen Dollar Anfang 2012. Seit dieser Zeit ist einer der zwei Öfen mit gelegentlichen Pausen aktiv gewesen, mit monatlicher Produktion von 60.000 Tonnen. Die geplante Jahreskapazität des Werkes liegt bei 2,2 Millionen Tonnen, aber man hat noch nie diese Marke erreicht hat. Die Rekordproduktion betrug 1,7 Mio. Tonnen im Jahr 2006.

Quelle: Voiceofserbia.org

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