US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent: Den Krieg im ehemaligen Jugoslawien haben die USA hervorgerufen, um die NATO zu befestigen!

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Photo: Wikipedia Commons

„Die Kriege in Serbien und Bosnien und Herzegowina haben die USA angezettelt, um damit die NATO als globale offensive Macht zu befestigen“, erklärte der US-amerikanische Regisseur und Filmproduzent David Owen Russel in einem Interview, welches das Portal Kaleidoskop überträgt. Er sagte, dass die offiziellen Gründe für die Eingriffe solch offenslichtlichen Lügen waren, die am Ende aufgeflogen sind. „Die USA haben aber ihr Hauptziel erreicht und die NATO ist nun die Hauptmacht im Nahen Osten. Das aktuelle Ziel ist Syrien, welches ein großer Fehler ist“, sagte er. Da seine Frau aus dem ehemaligen Jugoslawien ist, analysierte Russel im Interview, ob Hollywood das ehemalige Jugoslawien und Serbien als Herkunftsländer von Terroristen darstellt. „Was die Dämonisierung der Serben angeht – die US-Kultur sieht sich als die einzig progressive moralische Kraft in der Welt und alle die dagegen sind, sind automatisch Feinde. Die Serben wollten die Führung ihres Landes nicht den USA und ihren Verbündeten überlassen, sondern haben gekämpft und diese, meiner Meinung nach, gerechtfertigte Aktion hat sie zu Feinden Amerikas gemacht. Wenn wir die aktuelle amerikanische Hysterie angucken, aus Russen und Chinesen neue ‚bad guys‘ zu machen, denke ich, dass die Serben bald nicht mehr die Hauptantagonisten in Filmen sein werden“, sagte Russel.

Quelle: RTS

 

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