Warnung vor zu leichtfertigem Umgang mit Corona

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Darija Kvsic Tevapcevic auf Pressekonferenz
Foto: Tanjug

Die serbische Arbeitsministerin Dr. Darija Kisić-Tepavčević hat nochmals erklärt, dass trotz der angelaufenen Impfkampagne die Bürgerinnen und Bürger auf die Einhaltung aller Maßnahmen achten sollten.

Kisić-Tepavčević ist Epidemiologin und Mitglied des Krisenstabes der Regierung im Kampf gegen Covid-19.

Wie „Politika“ berichtet, warnte sie in einem Interview mit RTS, dass die Zahl der Infizierten in Serbien weitersteige. Besonders bereiten ihr Medienberichte über illegale Partys große Sorgen. Denn auf derlei Veranstaltungen könnten keinerlei Maßnahmen zur Eindämmung der Lungenkrankheit eingehalten werden.

Weiterhin warnte sie auch ausdrücklich davor, sich lediglich auf absolute Fallzahlen an Infektionen oder Todesfällen zu verlassen. Diese könnten lediglich zur Orientierung in der aktuellen Lage dienen.

Wesentlich wichtiger seien prozentuale Angaben bei getesteten Personen, Krankenhauseinlieferungen und der Prozentsatz an Patienten, welche einer künstlichen Beatmung bedürfen.

„Wir werden zurzeit durch die Impfungen von einer guten Stimmungswelle getragen. Allerdings dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Mit den Impfstoffen haben wir eine Waffe in unseren Händen und wir sehen ein Ende, wenn alles wie geplant weitergeht, aber alles hängt immer noch von uns und unserem Verhalten hab“, erläuterte die Ministerin.

Auf die nach wie vor bestehenden Maßnahmen und die mit ihnen verbundenen Einschränkungen hatte Kisić-Tepavčević ebenfalls eine klare Meinung.

Eine Einhaltung der Regeln ist unbedingt erforderlich

Sie wies klar darauf hin, dass die Aufrechterhaltung der physischen Distanz, die Schließung bestimmter Einrichtungen, das Tragen von Atemmasken und andere Dinge weiterhin unentbehrlich seien. Lockerungen seien erst möglich, wenn sich die Lage entschieden gebessert habe. Davon könne gegenwärtig keine Rede sein.

Die Ministerin mahnte die Bürgerinnen und Bürger nochmals zur Vorsicht.

„Der Impfstoff ist eine mächtige Waffe. Wir haben jetzt einen Gegenangriff gegen die Krankheit begonnen, aber wir können das Virus nicht besiegen, wenn wir nicht unser Verhalten kontrollieren“, so Kisić-Tepavčević.

Tatsächlich erscheinen die bekannten Maßnahmen notwendiger denn je. Durch das Aufkommen neuer Mutationen des Coronavirus kann eine Verschlechterung auch der Situation in Serbien nicht ausgeschlossen werden. Aber wie haltet Ihr es mit den Hygiene- und Abstandsmaßnahmen?

Plant Ihr auch Euch impfen zu lassen? Wie haltet Ihr es mit den Abstandsregeln? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: politika.rs

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