Wirtschaft: „Air Serbia“ breitet seine Flügel aus!

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In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat „Air Serbia“ 39 Millionen Euro Umsatz gemacht, was 44 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres ist. Die Zahl der Fluggäste wurde um 26 Prozent erhöht und beträgt jetzt 453.000. Was die Luftfracht betrifft, so verzeichnet „Air Serbia Cargo“ einen Anstieg von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Air Serbia“ betreibt heute eine Flotte von 16 Flugzeugen, wovon die meisten des Flugzeugtyps Airbus sind.

Mit einer Reihe von Fluggesellschaften wurden Codeshare-Vereinbarungen geschlossen, darunter mit „Adria Airways“, „Aeroflot“, „Air Berlin“, „Air France“, „Alitalia“, „Bulgaria Air“, „Etihad Airways“, „Etihad Regional“, „KLM“ und „TAR“. Außerdem werden auch Charterflüge eingeführt. „Aviolet“, die im Vorjahr eingeführte Charter-Marke von „Air Serbia“, ist für die Sommersaison bereit, und vor Kurzem wurden auch ihre Pläne veröffentlicht. Aviolet bedient 19 Ziele in fünf Ländern – der Türkei, Griechenland, Italien, Spanien und Ägypten.

Was den Belgrader Flughafen „Nikola Tesla“ angeht, hat er das größte Wachstum und Potenzial in Europa. Im Vorjahr wurden 4,6 Millionen Fluggäste verzeichnet, was nahe an der oberen Grenze der Gesamtkapazität ist. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat die Fluggesellschaft einen dreieinhalb Mal größeren Umsatz als im Vorjahreszeitraum gemacht. Geplant ist auch eine Erweiterung der Kapazitäten, um den Belgrader Flughafen zum zentralen Flughafen in diesem Teil von Europa zu machen. Die Fluggesellschaft wird aus eigenen Mittel 20 Millionen Euro in „Greenfield Investment“ einsetzen, beziehungsweise in die Erweiterung der Flughafenkapazität um 40 Prozent. Dies wird eine Kapazität von 7,5 Millionen Fluggästen ermöglichen. Die Investition wird dank dem Gewinn vom Vorjahr realisiert, der über 28 Millionen Euro beträgt.

Die Landebahn des Belgrader Flughafens ist für die nächsten zehn Jahre sicher für den Verkehr, und in diesem Jahr wird eine Studie erarbeitet, die zeigen soll, wie sie rekonstruiert werden sollte. Laut Analysen könnte die Rekonstruktion rund 45 Millionen Euro kosten.

Quelle: Voiceofserbia.org

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