Nikolić: Kein einziges Verbrechen darf vergessen werden!

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Nikolić sagte, ohne Rücksicht auf den zeitlichen Abstand von fünf Jahren seien diese zwei Verbrechen – die NATO-Aggresion und der Märzpogrom zweifellos miteinander verbunden, denn die NATO-Aggression 1999 habe die Barbarei und Gewalt der albanischen Extremisten im Kosovo 2004 ermöglicht. „Dies waren gemeinsame verbrecherische Unternehmen der Albaner und Ausländer an den Serben, die in ihrem Land und im Land ihrer Vorfahren leben wollten. Ich glaube fest daran, dass Gerechtigkeit und Wahrheit vielleicht langsam, doch erreichbar sind. Vor einigen Tagen hat Schröder die Wahrheit zugegeben, morgen wird das jemand anders tun, und so bis die volle Wahrheit der ganzen Welt klar wird. Für die zivilisatorische Entwicklung der menschlichen Gesellschaft ist es wichtig, dass sie auf der Anwendung internationaler Vorschriften, im Einklang mit der UN-Charta, beruht“, sagte der serbische Präsident.

Was den Märzpogrom angeht, sagte er, dass Einzelne damals an Ansehen verloren hätten, und dass sich Serbien zurückgezogen und seine Bürger und sein Eigentum ungeschützt gelassen habe. Für die Behauptung, dass Kosovo und Metohija serbischer Boden sei, bestünde valide Dokumentation, so Nikolić und erinnerte, dass zahlreiche serbische Dokumente und Kulturdenkmäler, einige sogar aus dem 12. Jahrhundert, dies bezeugen.

Nikolić erinnert auch daran, dass bis 2002 112 serbische Kirchen, Klöster und historische Bauwerke zerstört worden waren, und im Pogrom von 2004 weitere 32 Denkmäler der serbischen Kultur, in Prizren, Srbica, Peć, Priština, Kosovo Polje, Obilić und anderen Orten in der südserbischen Provinz.

Der Minister zuständig für Kosovo und Metohija Aleksandar Vulin sagte, endlich hätten diejenigen die Wahrheit zugegeben, die Bomben abgeworfen hatten. Jedoch habe niemand gesagt, dass es ihm leid tue, so Vulin.

An der Gedenkfeier, die von Studenten der Jurafakultät in Belgrad organisiert wurde, nahmen auch Verteidigungsminister Nebojša Rodić, Generalstabschef Ljubiša Diković und zahlreiche Persönlichkeiten aus dem öffentlichen und politischen Leben des Landes teil.

Quelle: Voiceofserbia.org

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