Corona-Alarm in der Vojvodina

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Covidklinik in der Vojvodina
Foto: Tanjug/Vlada Srbije

Die Gefahr durch die Coronapandemie ist weiterhin nicht gebannt. Dabei erreichen auch die Kapazitäten in den Krankenhäusern bald auch ihre Limits.

Wie „Politika“ heute berichtet, könnte dies schon sehr bald in Novi Sad der Fall sein. Die dortige Coronaklinik in Mišeluk ist fast vollständig mit Patienten gefüllt.

Derzeit befinden sich dort 450 Patienten, bei welchen Corona eine stationäre Behandlung erforderlich gemacht hat.

Auch der Provinzsekretär für Gesundheit der Vojvodina, Zoran Gojković, macht sich große Sorgen. Die letzten Tage hätten einen neuen Rekord an neuen Einlieferungen in die Krankenhäuser gebracht.

„In den letzten 24 Stunden hatten wir sechzig Neuaufnahmen im Covid-Krankenhaus in Mišeluk. Das verdeutlicht, wie schwierig die epidemiologische Situation in der Vojvodina ist“, so Gojković.

Weiterhin forderte er, dass man umgehend auch ein neues Covid-Klinikum einrichten müsse. Dabei ginge es nicht nur um die gefährliche Lungenkrankheit an sich.

„Der Nutzen für das Gesundheitssystem der Vojvodina ist für die Behandlung von Nicht-Covid-Patienten unermesslich. Denn es würde die anderen Krankenhäuser und Kliniken in der Vojvodina entlasten.

Die Folgen der Pandemie muss man noch abwarten, da es mit Sicherheit auch eine „Epidemie“ anderer Krankheiten geben wird, die wir in dieser Situation leider nicht richtig behandeln können. Aber das ist auf der ganzen Welt so. Wir tun alles, um in allen medizinischen Einrichtungen der Vojvodina die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen“, erklärte Gojković.

Mehr Impfungen erforderlich

Derweil steigen weiterhin die Fallzahlen in Serbien. In den letzten 24 Stunden wurde bei 6.736 Personen eine Infektion mit dem Erreger festgestellt. Auch sind in ganz Serbien zurzeit 5.957 Covid-Patienten zur Behandlung in Krankenhäusern. 225 von ihnen müssen künstlich beatmet werden und befinden sich im kritischen Zustand. Zudem starben in den letzten 24 Stunden 46 Patienten an der Krankheit.

Die Menschen sind weiterhin dazu aufgerufen, sich an die Abstands—und Maskenregeln zu halten. Auch sollten sich die Bürgerinnen und Bürger dringend mit einem der verfügbaren Impfstoffe impfen lassen. Von diesen gibt es zwar genug, allerdings hat sich bei vielen Bürgern inzwischen eine Art Impfmüdigkeit breitgemacht. So haben sich bisher, laut der Seite ourworldindata.org, nur ca. 42 Prozent vollständig gegen das Coronavirus impfen lassen.

Werden die Fallzahlen weiter steigen? Wie haltet Ihr es mit der Einhaltung von Abstands- und Maskenregeln? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle: politika.rs

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