Weitere 50.000 Dosen von „Sputnik V“ in Serbien eingetroffen

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Sputnik V am Flughafen
Foto: Ministarstvo za inovacije

Wie „Politika“ berichtet, sind heute Morgen weitere 50.000 Dosen des russischen Coronaimpfstoffs „Sputnik V“ in Serbien eingetroffen.

Eine Maschine von „Air Serbia“ brachte den Impfstoff direkt vom Moskauer Flughafen Scheremetjewo zum Nikola-Tesla-Flughafen in Belgrad.

Von dort erfolgt dann ein Transport zum Torlak-Institut. Dieses ist für die weitere Verteilung und Ausstattung der landesweit in Serbien errichteten Impfzentren zuständig.

Serbiens Innovationsminister Nenad Popović zeigte sich hocherfreut über die neuerliche Lieferung. Auch sparte er nicht an Lob und Dank, gerichtet an die russischen Partner. Denn mit den Lieferungen in Zeiten der Not hätten die Beziehungen zwischen Serbien und Russland einen neuen historischen Höchststand erreicht, wie er gegenüber Journalisten sagte.

Auf die Russen können wir zählen

„Kein Land in Europa hat so viele Impfstoffe aus Russland erhalten wie Serbien. In diesem Moment, in dem Russland selbst Schwierigkeiten hat, genügend Impfdosen in seinen eigenen Gebieten zu verteilen, hilft es Serbien und sendet uns die Impfungen, wenn wir sie am dringendsten brauchen“, so Popović zur Nachrichtenagentur Tanjug.

Die sei der stärkste und beste Beweis für die brüderlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern, aber auch für die engen persönlichen Beziehungen zwischen Serbiens Präsidenten Aleksandar Vučić und Vladimir Putin.

„Der Impfstoff ist heute wertvoller als Gold. Denn mit ihm können wir nicht nur die Gesundheit und das Leben der Menschen erhalten. Er ist auch ungemein wichtig für die Wirtschaft und die Rückkehr zu einem normalen Leben“, ergänzte Popović, welcher auch Co-Vorsitzender für den serbischen Ausschuss für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit mit Russland ist.

Es könne durchaus sein, dass Serbien das erste coronafreie Land in Europa sein wird. Damit könnte es auch seine wirtschaftliche Führungsrolle in Südosteuropa festigen und ausbauen.

Am 11. Februar werden im Übrigen, zusammen mit weiteren Impfdosen, auch russische Experten in Belgrad eintreffen. Sie sollen mit ihren serbischen Kollegen vom Torlak-Institut die Möglichkeiten einer Produktion von „Sputnik V“ direkt in Serbien erörtern.

Was denkt Ihr über die Aussagen des Ministers? Könnte Serbien vielleicht am Ende sogar Impfstoffexporteur werden? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: politika.rs

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