Legendärer serbischer Sänger Predrag Gojkovic Cune ist tot!

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Photo: Youtube
Einer der größten serbischen Sänger Predrag Gojkovic Cune ist gestern im Alter von 85 Jahren verstorben.
 
Cune der am 6. November 1932 im Königreich Jugoslawien, genauer gesagt im Dorf Brzan geboren wurde, hat seine Karriere nach dem 2. Weltkrieg im Chor von Djoko Pavlovic begonnen, ab dem Jahr 1948 kam er zum Radio Belgrad, bei welchem er mehr als 1.000 Lieder aufgenommen hatte.
 
Seine bekanntesten Lieder waren: “Kafu mi draga ispeci“, “Aj čija frula“, “Ljubav mi srce mori“, “Sonja“, “Oprostite drugovi svirači“, “Dunave moje more“, “Zapevajte pesme stare“, “Janičar“ und “Nevena“.
 
Während seiner Karriere wurden insgesamt 12 Alben von ihm veröffentlicht: Halisko (1961) (PGP RTB), Predrag Gojković Cune (1975) (PGP RTB), Predrag Gojković Cune (1975) (Jugoton), Cune i Ortkestar Mije Krnjevca – Predrag Cune Gojković (1979) (Beograd Disk), Cune Gojković i Dragan Toković – U Novom Sadu, Ej (1980) (PGP RTB), Janjičar (1981) (Jugoton), Ne mogu ti ništa osim cveća dati (1981) (Jugoton), Predrag Gojković Cune i Mile Bogdanović – Ko zna više (1981) (Sarajevo Disk), Nezaboravne melodije (1987) (ZKP RLTV), Ko to kaže Srbija je mala (1988) (PGP RTB), Predrag Cune Gojković (2001) (Grand produkcija), Esma Redžepova, ansambl Teodosievski, Mitko Straševski, Vanja Lazarova, Cune Gojković, Samo Zekirovski – Makedonske pesme i makedonska ora (PGP RTB).
 
Gojkovic wirkte neben der Musik auch in zahlreichen Filmen mit: Srećna Nova godina (1962), I Bog stvori kafansku pevačicu (1972), Momčine (1975), Izbacivač (1978), Oj, Moravo (1984), Jagode u grlu (1985), Tri majstora (1996).
 
Der beste Interpret dieser Region, wie er vom großen Djordje Marjanovic bezeichnet wurde, bekam folgende Auszeichnungen: den silbernen Löwen im Jahr 1958, den Verdienstorden des Volkes höchst persönlich von Josip Broz Tito, die Auszeichnung des besten Amateurs für seine Rolle im Film „Jagode u grlu“ im Jahr 1985 und eine besondere Anerkennung für seine herausragenden Beiträge zur nationalen Kultur Serbiens.
 
Wie bekam er eigentlich den Spitznamen “Cune“?
Den Spitznamen bekam er, wie er selbst in der Sendung “Balkanska Ulica“ der Radio Television Serbiens erklärte, durch den Ruf seiner Mutter „Odi da te majka cune“ (dt “Komm her damit dir deine Mutter ein Küßchen gibt“).
 
Predrag Gojkovic gehörte zu einer Gruppe von prominenten Künstlern die am meisten Konzerte für einen guten Zweck gegeben haben, aus diesem Grund bekam er auch zahlreiche Plaketten und Auszeichnungen vom Roten Kreuz.
 
Cune hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
Quelle: Wikipedia / RTS

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